Monatsarchive: November 2011

Traumtor kostet verdienten Auswärtssieg

Nach einem Eckstoß von Sergio Pinto konnte Hannover 96 äußerst glücklich durch eine Direktabnahme von Jan Schlaudraff, der bis dahin zweimal am überragenden Drobny gescheitert war noch zum 1 : 1 ausgleichen.

Vor 49.000 Zuschauern im ausverkauften Stadion zu Hannover übernahm der Hamburger SV von Beginn an die Initiative und hatte in der 7. Min. durch Paolo Guerrero die erste nennenswerte Torchance. Paolo zirkelte den Ball knapp rechts neben das von Ron Robert Zieler gehütete Tor. In der 10 Min. kommt Jansen in zentraler Position im Strafraum, nach einem Freistoß fast von der Eckfahne, an den Ball kann aber nicht erfolgreich abschließen. Mit dem Gegenangriff der 96er begannen deren stürmische 6 Minuten. In der 14. Minute bleibt Drobny Sieger im Duell mit Schlaudraff. Schon drei Minuten später bekommt Jaroslav Drobny die nächste Bewährungschance. Er hält einen Abdellaoue Schuss. Und schließlich entschärft Drobny in der 20 Min. einen sehr platzierten Kopfball von Haggui nach einer Ecke.

Aber Hannover kann diesen Druck auf das von Drobny sehr gut gehütete Tor nicht aufrechterhalten. Jansen zieht in der 25. Minute auf das 96er Tor, doch Zieler macht das Torwarteck zu, Jansen scheitert. Nun kommt der HSV wieder ins Rollen. In den Minuten 32., 35. und 43. Ergeben sich Einschussmöglichkeiten für Guerrero und zweimal Jansen. Bei einem Konter der Niedersachsen muss Drobny in der 36. Min. erneut gegen Schlaudraff retten.

Der HSV war in der ersten Hälfte deutlich Feldüberlegen, hatte hochwertige Chancen und einen richtig guten Drobny im Tor. Auch die Hannoveraner hatten drei hochkarätige Chancen, die sie ebenfalls nicht nutzen konnten

Statistik:

Torschüsse:                       6 : 12

Ecken:                               0 :   4

Fouls:                                7 :   9

Ballbesitz:                        41 : 59

Beide Mannschaften kamen unverändert aus der Kabine. Zumindest bei unserem HSV gab es keinen Anlass über einen Wechsel nachzudenken. Anders bei 96. Hier hatte Haggui in der 34. Min. gelb gesehen, aber auch er blieb in der Mannschaft.

Die zweite Halbzeit begann deutlich verhaltener. Drobny wurde als erster Torhüter in der 54. Minute ernsthaft geprüft und bestand gegen Abdellaoue. Der anschließende Konter des HSV wird vertändelt und als abgespielt wird, steht der Adressat im Abseits. Die Konsequenz ein Konter der 96er und Drobny muss in höchster Not gegen Stoppelkamp retten, was er gut macht.

Ein Angriff des HSV, der im Grunde schon geklärt ist, wird von Cherundolo noch in eine Ecke für den HSV verwandelt. Töre tritt die Ecke, Bruma rauscht heran und ist mit der Sohle vor dem 96er Veteidiger am Leder und drückt es ins Tor. Sowohl Zieler als auch ein weiterer auf der Linie stehender Verteidiger sind chancenlos. 64. Min. 0 : 1. Der HSV ist das sechste Mal in dieser Saison in Führung gegangen. Hannover wechselt Sobiech für Stoppelkamp ein und erhöht prompt die Schlagzahl. In der 79. Min. gibt es einen Freistoß für 96. Die Entscheidung des nicht immer sicheren Schiedsrichters Zwayer ist falsch. Es gab keine Abseitssituation, kein Handspiel und erst recht kein Foul. So aber schoss Pander aus rund 30 Metern scharf auf das untere recht Eck aus Drobnys Sicht. Dieser wehrte den Ball zur Ecke ab. Die anschließende Ecke trat Pinto von der rechten Seite ans linke Strafraumeck des HSV und hier lauerte Schlaudraff mutterseelenallein und hämmerte den volley rechts ins HSV – Tor. Unhaltbar für Drobny. Ein gravierender Fehler in der HSV – Abwehr – der erste – und schon bestraft. 1 : 1 nach 79 Minuten.

In den letzten zehn Minuten des Spiels passiert nicht mehr viel. Auf jeder Seite noch eins, zwei Möglichkeiten. Die beste für den besten HSV – Feldspieler Thomas Rincon, doch ihm gelingt sein erstes Bundesligator nicht. Der HSV erhält noch zwei gelbe Karten für Aogo und Ilicevic, jeweils für meckern. Allerdings war das meckern berechtigt. Insbesondere Ilicevic hatte Recht, denn Töre hat in der Situation in der es Hand gewesen sein soll, den Ball eindeutig mit der Brust angenommen.

Der HSV war nahezu die gesamte Spielzeit über dominant und hatte nicht nur mehr Ballbesitz, sondern auch gegen tiefstehende Hannoveraner die notwendigen Mittel sich Torchancen herauszuspielen. Diese wurden dann leider nicht konsequent genug genutzt. Hier lag das einzige Manko neben dem groben Abwehrfehler der zum Ausgleich führte. Der HSV hat bei einer zu Hause noch ungeschlagenen Mannschaft einen Punkt geholt und dies wird von Thorsten Fink entsprechend gewürdigt. Immerhin haben hier in dieser Saison schon Bremen und Dortmund verloren. Der HSV ist weiter unbesiegt unter Arnesen und Fink. Der Trainer strebt jetzt am kommenden Sonntag einen Heimsieg gegen die Clubberer an. Kapitän Heiko Westerman will gar noch auf Platz 10 mit drei Siegen gegen Nürnberg (H), Mainz (A) und Augsburg (H).

In diesem Sinn: Nur der HSV!

Statistik:

Torschüsse:                     11 : 20

Ecken:                               4 :   8

Fouls:                              13 : 18

Ballbesitz:                        42 : 58

Kilometer:               108,9 : 103,4

Die Aufstellungen:

Hannover 96: Ron-Robert Zieler – Steven Cherundolo, Karim Haggui, Emanuel Pogatetz, Christian Schulz – Moritz Stoppelkamp, Manuel Schmiedebach, Sergio Pinto, Christian Pander – Jan Schlaudraff – Mohammed Abdellaoue

Reserve: Radlinger, Eggiman, Chahed, Lala, Royer, Rausch, Sobiech,

Auswechslungen:

Hannover 96:  67. Min. Sobiech für Stoppelkamp, 84. Min. Rausch für Abdellaoue,

Trainer: Slomka

HSV: Jaroslav Drobny – Dennis Diekmeier, Jeffrey Bruma, Heiko Westermann, Dennis Aogo – Gökhan Töre, Tomás Rincón, Gojko Kacar, Marcell Jansen – Heung-Min Son, José Paolo Guerrero

Reserve: Mickel, Mancienne, Skjelbred, Jarolim, Tesche, Ilicevic, Lam,

Auswechslungen:

HSV: 81. Min. Tesche für Kacar, 84. Min. Ilicevic für Kacar

Trainer: Fink

Gelbe Karten: 34. Min. Haggui, 78. Min. Aogo, 80. Min. Pinto, 90. Min. (+ 1) Ilicevic,

Schiedsrichter: Felix Zwayer

Zuschauer:

49000 (ausverkauft)

Wir fahren zu Freunden

Und Freunde sollten sich stets als gute Gastgeber erweisen. Ob die 96er, dass allerdings sein wollen wird sich noch herausstellen müssen. Zuletzt waren wir in der niedersächsischen Landeshauptstadt am 20.11.2010 zu Gast. Es gab damals ein aus unserer Sicht unglückliches 2 : 3. Es war die Saison in der die Hannoveraner ihr bestes Bundesligaergebnis aller Zeiten einfahren sollten. Am 34. Spieltag wurden sie sehr respektabler Vierter und Euroleague – Teilnehmer.

Unter der Woche verkündete der HSV vier erfreuliche Nachrichten. Die erste betrifft die Vereinsfinanzen. Emirates verlängert als Haupt- und TrikotSponsor bis 2016 plus Option für ein weiteres Jahr. Selbst im Falle des Supergaus Abstieg würde die Fluggesellschaft bleiben. Allerdings zu verminderten Konditionen. Wie in der Presse unbestätigt kolportiert wurde sollen die Einnahmen per anno bei 7,5 Mio. € liegen. Sicherlich ein Marketingerfolg.

Die zweite gute Nachricht betrifft unseren in der zweiten Liga herausragenden offensiven Flügelspieler Maximilian „Maxi“ Beister, der bisher in 15 Saisonspielen 8 Tore und 9 Assists erzielen konnte. Wie den Medien zu entnehmen ist sind die Gespräche zwischen dem HSV und Maxi Beister in einem Stadium angelangt in dem es um konkrete Zahlen gehen soll, d. h. ums Gehalt und die Vertragslaufzeit und hoffentlich nicht um eine Ausstiegsklausel. Es scheint so, als ob sich der HSV gegen Ajax Amsterdam, Hoffenheim, Fulham und den BVB durchsetzen kann. Sowohl Beister als auch dem HSV wäre bei einer erfolgreichen Vertragsverlängerung – der alte gilt noch bis zum 30.06.2013 – zu gratulieren.

Gestern, am Mittwoch gewann die 2. Mannschaft des HSV in Magdeburg glatt mit 3 : 0 und rückte damit auf den vierten Tabellenplatz vor. Mickel und Lam von den Profis kamen in Magdeburg zum Einsatz und konnten Spielpraxis sammeln.

Und last but not least konnte HSV Verteidiger Nick Hallbauer beim 5 : 0 der deutschen U 16 Nationalmannschaft auf Zypern das Tor zum zwischenzeitlichen 4 : 0 erzielen.

Vor dem Abendspiel am Sonnabend (18.30 h) hat der HSV keine zusätzlichen Personalsorgen. Es fehlt nach wie vor Mladen Petric der seinen Muskelfaserriss noch nicht vollständig auskuriert hat. Trainer Fink will hier Vorsicht walten lassen und auf einen Einsatz verzichten. Alle anderen Spieler sind fit für Hannover.

Thorsten Fink hat seinen Spielern heute ins Stammbuch geschrieben, dass ihm die Interview seiner Spieler viel zu positiv seien und sagte: „… dass Zufriedenheit schon Rückschritt bedeute.“ Wie wahr. Ist es doch der erste Schritt zur Selbstgefälligkeit und eben diese lässt bekanntlich Lauf – und Einsatzbereitschaft schwinden. Beides werden wir in Hannover gegen eine konterstarke Mannschaft mit guten und schnellen Spielern brauchen. Zwar fehlt den 96igern mit Ya Konan ein wichtiger Stürmer, aber mit Schlaudraff und vor allem mit Abdellaoue sind sie weiter gut besetzt. Wir werden in Defensive (und nicht nur dort) eine sehr konzentrierte Leistung abrufen müssen um wieder erfolgreich und als Sieger vom Platz gehen zu können.

Wer soll es richten?

Hannover 96:

ZielerChahed, Haggui, Pogatetz, C. SchulzSchmiedebach, PintoStoppelkamp, PanderSchlaudraff, Abdellaoue

Trainer: Slomka

Reserve:

Radlinger (Tor), Cherundolo, Eggimann, Lala, Rausch, Royer, Sobiech

Es fehlen:

Miller (Trainingsrückstand nach Pause wegen mentaler Erschöpfung), Akdari (nicht berücksichtigt), Avevor (nicht berücksichtigt), Pläschke (nicht berücksichtigt), Andreasen (Aufbautraining nach Leistenproblemen), Aycicek (nicht berücksichtigt), Carlitos (Aufbautraining nach Knieoperation), Hauger (Leistenoperation), Stindl (5. Gelbe Karte), Ya Konan (Rotsperre)

Hamburger Sportverein:

DrobnyDiekmeier, Westermann, Bruma, AogoKacar, RinconTöre, JansenGuerrero, Berg

Trainer: Fink

Reserve:

Mickel (Tor), Mancienne, Ilicevic, Jarolim, Sala, Skjelbred, Tesche, Son

Es fehlen:

Rajkovic (Rotsperre), Arslan (Sprunggelenk-), Castelen (Muskelfaserriss), Sala (Muskelfaserriss), Petric (Aufbautraining), Neuhaus, Besic, Labus, Sowah, Stepanek, Sternberg, H. Behrens, Bertram, Ingreso, Nagy (alle 2. Mannschaft), Tavares (nicht berücksichtigt),

Sperren drohen:

Hannover 96:

C. Schulz (4 Gelbe Karten)

Statistik:

Statistiken: Vorsaison: 3:2. Thorsten Fink ist nach fünf Pflichtspielen (4 BL, 1 DFB-Pokal) als Hamburger Trainer immer noch unbesiegt. Insgesamt hat der HSV eine positive Bilanz gegen 96: 18 Siege, 14 Remis, 14 Niederlagen. Sechs Siege erreichte der HSV bisher in Hannover, der letzte datiert vom 11.08.2007. Es ist also mal wieder an der Zeit.

In diesem Sinn: Nur der HSV

Zwei Serien beendet

Am Ende war es eine gelungene Party im Volksparkstadion. Vor 46.237 Zuschauern hat der HSV endlich seine beiden längsten Negativserien mit einem Streich abgehakt. Die TSG Hoffenheim wurde mit 2 : 0 besiegt. Und das es so kommen würde zeichnete sich bereits früh ab. Schon in der 2. Minute hatte Guerrero die Chance zum 1 : 0. Doch dieses Mal konnte der ehemalige Hamburger Reservetorwart Tom Starke noch zur Ecke parieren. Die Hoffenheimer blieben die Antwort nicht schuldig und machten ein zunehmend besseres Spiel. Sie erarbeiteten sich Chancen und vergaben sie oder Jaroslav Drobny war zur Stelle.

Die meisten Torschüsse des Spiels gab der Hoffenheimer Salihovic ab. Sieben Mal probierte er sein Glück und fand in Drobny seinen Meister oder das Tor nicht. Guerrero probierte es vier Mal und traf zum 1 : 0 in der 25. Minute nach Doppelpass mit Berg und „Bande“ Beck erst den Pfosten und den Abpraller netzte er dann ein. Die Hoffenheimer waren immer wieder über Konter gefährlich und hatten insgesamt mehr vom Spiel. 52 Prozent Ballbesitz, 17 : 19 Torschüsse, nur zwei Mal im Abseits (HSV 4 x) und 114,5 gelaufene Kilometer geben dies wieder. Der HSV lief 109,0 km, produzierte mehr Fouls (keine gelbe Karte, im Gegensatz zu drei gelben Kartons für die Gäste). Wir waren nur in zwei Dingen effektiver, besser, erfolgreicher. 5 . 3 Ecken und 2 : 0 Tore. Und die zählen schließlich.

Dass 2 : 0 wurde von Rincon auf dem linken Flügel mit einem Pass auf den am linken Strafraumeck freistehenden Jansen eingeleitet, der dann in den Strafraum lief – schnurstracks auf die Torwartecke zu – und mit seinem starken linken Fuß abschloss. Der HSV feierte und Stanislawski war sauer. Er war auch nach dem Spiel noch richtig unter Dampf und meinte sehr kurz angebunden, dass sei nicht nötig gewesen. Hier irrt er meiner Meinung nach. Denn seine Spieler schossen erstens kein Tor und waren defensiv mit nur zwei Gegentoren eher gut bedient.

In der Schlussphase des Spiels ließ dann die Defensivleistung des HSV nach und die Kraichgauer konnten sich noch zwei, drei gute Möglichkeiten herausspielen, die Drobny hervorragend zunichtemachte. A pro pos Drobny. Für mich war er heute der Matchwinner und wurde zu recht mit Drobny, Drobny Sprechchören gefeiert. Am Ende des Spiels stand die Null. Was sein Verdienst war und bleibt. Wir haben einen zuverlässigen Torwart, der auch unhaltbare halten kann. Mithin haben wir kein Torwartproblem.

Die wichtigsten Erkenntnisse sind heute sicherlich andere. Wir haben die Abstiegsplätze verlassen und sind jetzt 14.. Nach 246 Tagen haben wir die schwarze Serie ohne Heimsieg zu den Akten gelegt. Und zum ersten Mal seit dem 16. April (0 : 0 gegen Hannover) wieder zu null spielt. Das waren mehr als ausreichend Gründe für eine stimmungsvolle Abschlussparty im Stadion, die schon während des Spiels mit La Ola und „Oh, wie das schön“ begann.

Als erster durfte heute Töre den Platz verlassen, der zum zweiten Mal in Folge mit Standing Ovations verabschiedet wurde. Dieser 19 jährige Dribbelkünstler und Straßenfußballer mit seinen unnachahmlichen Antritten und immer wieder überraschenden Ideen, seinem Vorwärtsdrang ist mehr als Gold wert. Fast scheint es als könne aus der Not (der fehlende Regisseur) eine Tugend werden. Denn er besitzt neben all seinen genannten Vorzügen und seiner Kampfkraft auch noch kreatives Potential. Ein echter Glücksfall für den HSV.

Am Ende eines herrlichen Fußballspiels stand die verdiente Feier vor der Nordtribüne und anschließender Ehrenrunde. Deutlich sichtbar erleichterte Spieler ließen sich vom Publikum völlig zu recht feiern. Später warf der ein oder andere im Rundfunkinterview einen Blick voraus auf das Nordderby gegen Hannover 96. „Da können wir auch was holen!“

In diesem Sinn: Nur der HSV!

Statistik:

HSV:

Aufstellung: Drobny, Diekmeier, Bruma, Westermann, Aogo, Kacar, Rincon, Töre, Jansen, Guerrero, Berg

Einwechslungen: 77. Ilicevic für Töre, 78. Jarolim für Kacar, 87. Son für Guerrero

Reservebank: Mickel (Tor), Mancienne, Lam, Tesche

Trainer: Fink

TSG Hoffenheim

Aufstellung: Starke, Beck, Vestergaard, Compper, Braafheid, Weis, Rudy, Johnson, Salihovic, Ibisevic, Babel

Einwechslungen: 30. Mlapa für Braafheid, 68. Roberto Firmino für Rudy, 84. Musona für Weis

Reservebank: Haas (Tor), Vorsah, Sigurdsson, Williams

Trainer: Stanislawski

Tore & Karten

1:0 Guerrero (25., Rechtsschuss), 2:0 Jansen (65., Linksschuss)

Gelbe Karten:

HSV: –

Hoffenheim: Rudy (3., Gelbe Karte), Compper (2. Gelbe Karte), Beck (5., gesperrt)

Zuschauer: 46237

Schiedsrichter: Marco Fritz (Korb)

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