Monatsarchive: Februar 2012

Verdienter Punktgewinn

Verdienter Punktgewinn

Zum wiederholten Mal nach einem Rückstand zurückgekommen und sehr verdient einen Punkt aus dem Borussia Park an die Elbe mitgenommen. Nach einer eher defensiv ausgerichteten ersten Halbzeit in der auch ein gewisses Maß an Passivität in den Offensivbemühungen zu sehen war, zeigte der HSV in der zweiten Hälfte seine Qualitäten auch in der Vorwärtsbewegung.

In Halbzeit eins hatten die Gladbacher nur zwei hochkarätige Chancen zur Führung, die sie allerdings nicht nutzten. Geradezu fahrlässig ging de Camargo mit seiner Chance um, als er freistehend vor Drobny , der geschickt den Winkel verkürzte, am rechten Fuß unseres Torwarts scheiterte. Ebenso frei war zuvor Brouwers nach einer abgewehrten Ecke zum schießen gekommen. Jedoch konnte Dennis Diekmeier kurz vor der Linie entscheidend klären. Um so ärgerlicher, dass nach einem fragwürdigen Freistoß für ein angebliches Handspiel Westermanns ca. 30 Meter vor dem Tor, Arangos durch Hanke per Kopf ins Tor befördert werden konnte. Ärgerlich weil dieser während der Ball in der Luft war deutlich sichtbar im Abseits gestanden hatte.

In der Zweiten Hälfte begann der HSV drangvoll und offensiv und behielt diese Spielweise bis zum Abpfiff bei. Schon in der 47. Min. hatte Arslan die Chance zum Ausgleich und zielte knapp über die Latte. Zuvor hatte Guerrero den quer auf Arslan gelupft. Keine 10 Minuten später waren es erneut Guerrero und Arslan die für den Ausgleich sorgten. Nach einer Ecke war Guerrero Kopfballsieger gegen Dante und legte den Ball vor die Füße von Arslan, der aus kurzer Distanz weder ter Stegen noch den beiden auf der Linie stehenden Gladbacher Verteidigern keine Chance mit seinem platzierten Schuss lies. 1 : 1 in der 56. Minute und der HSV machte weiter Druck und mit etwas mehr Glück im Abschluss hätte es auch noch ein zweites HSV Erfolgserlebnis an diesem Abend im Borussia Park sein können.

Am Ende blieb es bei dem Remis, dass sich der HSV mehr als verdient hat. In der zweiten Hälfte klar das bessere Team und über die gesamte Spielzeit aggressiver, bissiger in den Zweikämpfen.

Aus meiner Sicht hat es heute ein HSVer ganz besonders verdient herausgestellt zu werden. Tolgay Arslan. Nach seiner langen Verletzungsgeschichte von der Vorbereitung im Sommer 2011 bis zum Wintertrainingslager, hat er sich seit diesem wieder an die Mannschaft heran gekämpft und heute seine Chance in der Startelf auf Grund einer kurzfristigen Verletzung von Mladen Petric gut genutzt und sich für weitere Startelfeinsätze empfohlen. In der letzten Saison schnürte er seine Stiefel noch für Alemannia Aachen auf Leihbasis und wurde für die Aachener ein wichtiger Spieler, den sie gerne weiter in ihren Reihen behalten hätten. Seit dem Sommer kickt er wieder für den HSV. Der aus der Dortmunder Fußballschule kommende Tolgay Arslan brachte heute sehr viel Bewegung in das Offensivspiel des HSV. Er lief über 11 Kilometer in der Partie, verteilte die Bälle geschickt und war zweikampfstark. Er behauptete Bälle und last not least schoss er den Ausgleich. Schon nach seiner Einwechslung im Spiel gegen Bremen brachte er mehr Schwung in unsere Angriffsbemühungen. Heute zeigte er eindrucksvoll wie wertvoll er für den HSV sein kann. Bravo und weiter so, Tolgay Arslan.

Zum Schluss noch ein Hinweis in eigener Sache. Heute gibt es die Seite hsvvolkspark.wordpress.com genau ein Jahr. Ein Jahr mit 170 Artikeln über den HSV. Vor – und Spielberichte, Transfergerüchte und aktuelle Nachrichten, Berichte und Kommentare zur Vereinspolitik und Ehrungen zu besonderen Geburtstagen. So wird es auch weitergehen. Ganz herzlich bedanken möchte ich mich bei den vielen Leserinnen und Lesern für ihre Treue zu einer neuen Seite, für ihre Kommentare hier und via Facebook und Google +. Im ersten Jahr waren es – für mich völlig überraschend – über 30.000 Leserinnen und Leser. Nochmals herzlichen Dank und natürlich wünsche ich mir, dass die Seite weiter eifrig gelesen wird und natürlich auch hier diskutiert wird. Danke.

Statistik:

Borussia Mönchengladbach    Hamburger SV

Torschüsse:                                                         9    13

Ecken:                                                                  3    6

Abseits:                                                                1    4

Fouls:                                                                 14    18

Ballbesitz in %:                                                49    51

Kilometer:                                                    115,4    117,8

Aufstellungen

Borussia Mönchengladbach:

ter Stegen – Jantschke, Brouwers, Dante, Daems – Nordtveit, Neustädter – Reus, Arango – Hanke, de Camargo

Reservebank: Heimeroth (Tor), Stranzl, Wendt, Marx, Otsu, Ring, Leckie

Trainer: Favre

Hamburger SV:

Drobny – Diekmeier, Westermann, Rajkovic, Aogo – Rincon, Jarolim – Sala, Jansen – Arslan, Guerrero

Reservebank: Neuhaus (Tor), Bruma, Mancienne, Ilicevic, Kacar, Tesche, Son

Trainer: Fink

Tore: 1 : 0 (45. Min.) Hanke, 1:1 (56. Min.) Arslan

Gelbe Karten: Reus (2) – Rincon (6), Arslan, Jarolim (4)

Wechsel: 72. Ilicevic für Sala, 79. Otsu für de Camargo, 83. Son für Jansen, 90. + 2 Kacar für Arslan

Zuschauer: 54.049
Schiedsrichter: Perl (Pullach)
Assistenten: Schalk (Augsburg), Emmer (Thurmansbang)
Vierter Schiedsrichter: Petersen (Stuttgart)

Eine Reaktion zeigen

Das könnte das Motto sein unter dem die Fahrt zum schweren Auswärtsspiel bei Borussia Mönchengladbach steht. Ausgerechnet bei einer der heimstärksten Ligamannschaften soll/will der auswärtsstarke HSV eine Reaktion auf die Derbyenttäuschung (vom Ergebnis her) zeigen. Das 0 : 1 im Hinspiel in unserer Arena bedeutete das Aus für Michael Oenning. Seit dem hat unsere Mannschaft 25 Punkte geholt. Und hat in der Liga seit dem nicht mehr auswärts verloren.

Überschattet wird dieses Spiel jedoch von einer Personalie. Rene Adler – so ist überall zu lesen – kommt zur neuen Saison zum HSV. Angeblich sind nur noch Details für den Vierjahresvertrag zu klären. Für ein angebliches Jahressalär von bis zu 3,0 Millionen € soll Adler anheuern. Folgerichtig stellt Transfermarkt.de fest, dass Drobny gehen soll. Seitens des HSV ist nichts zu vernehmen was mit Jaroslav geschehen soll, aber alle erwarten, dass er ganz professionell mit der Situation umgeht. Frank Arnesen lobt das professionelle Verhalten Drobnys. Jaroslav hat in der letzten Sommerpause gesagt, dass er sich eine zweite Spielzeit als Nummer 2 nicht antun wird. Für den HSV eine klare Ansage, wenn Drobny denn konsequent darauf besteht. Andererseits wird der HSV es sich nicht leisten können und wollen einen bis zu drei Millionen € teuren Torwart auf die Bank zu setzen.

Bliebe da noch die Frage nach der Sinnhaftigkeit dieses Transfers. Für mich ist das ein risikobehafteter Wechsel. Angesichts der vielen Verletzungen (siehe auch: https://hsvvolkspark.wordpress.com/2012/01/05/wird-der-hsv-in-der-winterpause-aktiv/) die Adler gehabt hat. Sollte er allerdings zu seiner Topform gelangen können und gesund bleiben haben wir einen Spitzentorwart, der uns sicherlich einige Punkte pro Saison gewinnen wird. Fußballerisch ist er deutlich stärker als Drobny. Auch als Torwart insgesamt sehe ich ihn klar vorn, vorausgesetzt er erreicht seine Topform. Arnesen/Fink haben zusammen mit Jarchow hohe Ziele für die nächste Spielzeit ausgegeben, da ist für mich jede Verstärkung willkommen. Auch wenn Drobny in den letzten Monaten gut und teilweise überragend gehalten hat, so ist er aus meiner Sicht nicht die erhoffte Stütze der Mannschaft geworden, dazu ist er u. a. zu leise. Klar ist aber auch, dass der HSV mit der Verpflichtung ins Risiko geht – sehr wahrscheinlich auch finanziell. Es bleibt also abzuwarten, wie er sich entwickelt, nach seiner langwierigen Verletzung. Vielleicht haben wir Glück und Adler macht noch ein paar Spiele für Leverkusen.

Aber zurück zum morgigen Bundesligaduell. Die Borussia ist seit dem 18. März 2011 zuhause ungeschlagen, der HSV auswärts seit dem 10. September 2011 ungeschlagen. Bisher fanden zwischen diesen beiden Traditionsclubs 87 Bundesligaspiele statt. Davon gewann der HSV 35, spielte 22 mal Remis und verlor 30. In Gladbach haben wir bisher 20 mal verloren, 12 Remis mit nach Haus gebracht und 11 Siege. Der HSV ist mit 57 erzielten Toren in Gladbach die zweittreffsicherste Mannschaft im Rheinland, nach denen von der Weser.

Beide Trainer sind voller Respekt vor dem Gegner. So lobt Lucien Favré die Auswärtsstärke des HSV und Fink die Konstanz der Fohlen. Sie erspielten sich aus den letzten sechs Runden 16 von 18 möglichen Punkten.

Fink nimmt gegenüber dem Bremer Spiel keine Änderungen an der Startelf vor während Favré auf Patrick Herrmann verzichten muss und diesen aller Vorsicht nach durch de Camargo ersetzen wird.

Ganz gewiss eine hohe und schwere Hürde die unser HSV in Gladbach nehmen muss, aber ich vertraue auf die Auswärtsstärke und darauf, dass die Mannschaft wieder ähnlich konzentriert zu Werke gehen wird wie in Köln oder gegen die Bayern. Dann wird es was mit den drei Punkten.

Nur der HSV!

Aufstellungen

Borussia Mönchengladbach:

ter Stegen – Jantschke, Brouwers, Dante, Daems – Nordtveit, Neustädter – Reus, Arango – Hanke, de Camargo

Reservebank: Blaswich (Tor), Heimeroth (Tor), Stranzl, Wendt, M. Zimmermann, Cigerci, Korb, Marx, Otsu, Ring, Leckie

Es fehlen: Herrmann (Schlüsselbeinbruch), Younes (Schambeinentzündung)

Trainer: Favre

Hamburger SV:

Drobny – Diekmeier, Westermann, Rajkovic, Aogo – Rincon, Jarolim – Sala, Jansen – Petric, Guerrero

Reservebank: Neuhaus (Tor), Bruma, Arslan, Ilicevic, Kacar, Tesche, Son

Es fehlen: Mickel (Handbruch), Töre (Aufbautraining)

Trainer: Fink

Sperren drohen

Borussia M’gladbach: Jantschke (4 Gelbe Karten), Nordtveit (4 Gelbe Karte)
Hamburger SV: Aogo (4 Gelbe Karten), Mancienne (4 Gelbe Karten), Westermann (4 Gelbe Karten)

Spielinfos:

Anstoß: Fr. 24.02.2012 20:30, 23. Spieltag – 1. Bundesliga
Stadion: Stadion im Borussia-Park
Schiedsrichter: Perl (Pullach)
Assistenten: Schalk (Augsburg), Emmer (Thurmansbang)
Vierter Schiedsrichter: Petersen (Stuttgart)

Geld, Fans und der HSV

Als unser Vorstandsvorsitzender Carl Edgar Jarchow 06.02.2012 im Radiosender „Hamburg 90,3“ ausführte, dass der HSV auch weiterhin sparen müsse und plane die Personalkosten für den Profifußball noch einmal leicht absenken müsse, da auch für die laufende Saison ein Minus in der Kasse des HSV zu erwarten sei, kam dies einer Gewinnwarnung eines börsennotierten Unternehmens gleich.

Für die Saison 2010/2011 wies der hamburgische Traditionsverein ein Minus von 4,87 Millionen € aus. So geschehen auf der Mitgliederversammlung am 15.01.2012. Im Januar erfolgte auch der Hinweis darauf, dass Einnahmen wie zum Beispiel aus der Streichung eines vorzeitigen Kündigungsrechts mit dem Caterer Aramark erst in der darauffolgenden Spielzeit verbucht werden. Immerhin soll es sich um einen Betrag von 4,1 Millionen € handeln. Trotzdem erwartet der Vorsitzende, dass der Verein die Saison mit einem Minus beenden wird.

Auf der angesprochenen Mitgliederversammlung wurde auch über einen Satzungsänderungsantrag gesprochen, der auf die Mitgliederversammlung am 20.05. 2012 vertagt wurde zur Diskussion und Abstimmung. In diesem Antrag geht es darum, dass zukünftige Investoren nur dann zum Zuge kommen sollen, wenn die Mitgliedschaft vorher nicht nur durch den Vorstand informiert worden ist, sondern diese dem Vertragswerk auch zugestimmt hat. Dies würde bedeuten, dass dem Vorstand und auch dem Aufsichtsrat die wohl härtesten Rahmenbedingungen im Profifußball überhaupt auferlegt würden. Sollten sich also Vorstand und Aufsichtsrat darüber einig sein, das von einem potenten Geldgeber eine Summe X für den Kauf des Spielers Y zur Verfügung gestellt werden soll, wären sie bei Annahme dieses Satzungsänderungsantrages nicht handlungsfähig. Vorstand und Aufsichtsrat müssten dann unter Wahrung aller Fristen zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung einladen. Dies muss meines Wissens acht Wochen vor der geplanten Mitgliederversammlung geschehen. Im Profifußball sind acht Wochen eine sehr lange Zeit. Nicht zuletzt auf Grund der festgesetzten Transferperioden. Ich wage zu bezweifeln, dass es viele für den HSV interessante Spieler gibt, die sich auf ein solches Procedere einlassen würden und sich in letzter Konsequenz auf das Votum einer Mitgliederversammlung zu verlassen.

Zurück zu der Gewinnwarnung des HSV. Diese macht es schon zum gegenwärtigen Zeitpunkt höchst unwahrscheinlich, dass sich der HSV effektiv verstärken wird können. Es sind ja Namen wie Adler und Granit Xhaka im Gespräch. Beide werden nicht für ein Butterbrot und ein Ei zu haben sein. Bei Adler wird ein Handgeld fällig weil er ablösefrei ist und Xhaka hat noch ein gültiges Arbeitspapier beim FC Basel bis zum 30.06.2015. In der Wintertransferperiode soll es ein Angebot des HSV über 7,5 Millionen € an den FC Basel gegeben haben, dass dieser sofort und als nicht ausreichend abgewiesen hat. Selbst diese Summe würde der HSV nicht aufbringen können und Xhaka wird wohl teurer. Eine Situation in der ein Investor dem HSV helfen könnte seinen Kader an die gepflegten Ansprüche anzupassen. Selbst wenn einige Profis verkauft werden und auf Ersatz in der Breite verzichtet würde, würden die Einnahmen und eingesparten Gehälter wohl kaum für die beiden genannten Spieler ausreichen – ohne Sponsor/Investor.

Frank Arnesen hat die Bedeutung des Satzungsänderungsantrages sehr schnell erkannt und sich bereits in der Dienstagsausgabe des „Hamburger Abendblatt“ kritisch zu diesem Antrag geäußert, wie zuvor auch schon auf der Mitgliederversammlung. Mannschaft, Trainer, Vorstand und Aufsichtsrat sind sich einig darin, dass der HSV oben in der Bundesliga spielen muss und auch ständig in Europa vertreten sein soll/muss.

Aber wie soll dies erfolgreich umgesetzt werden? Auf der einen Seite haben wir das letztjährige Defizit und ein weiteres im laufenden Geschäftsjahr. Auf Transfererlöse ist eher nicht zu setzen. Auf der anderen Seite steht eine mögliche Eigenblockade durch eine mögliche Annahme des genannten Antrages. Vor kurzem versicherte Herr Arnesen, dass wir den Verein bestimmt nicht verkaufen werden (Welt online am 17.02.2012). Gut gesprochen Herr Arnesen. Aber wird es von den Mitgliedern auch gehört? Im Jahr 2015 soll das neue Stadion abbezahlt sein, was laut „Hamburg 90,3“ einen Betrag von 13 Millionen € freisetzen würde. Hinzu kommt das dann auch der Vertrag mit Sportfive auslaufen wird und der HSV wieder über 100 Prozent seiner Marketing – und Sponsoreneinnahmen verfügen kann. Was gleichzusetzen ist mit weiteren Millionen die dann zu Verfügung stünden. Was aber in den kommenden drei Jahren. Bleibt Schmalhans Küchenmeister, müssen wir uns über Jahre bestenfalls mit Bundesligamittelmaß begnügen. Da zu recht immer wieder betont wird, dass dies Hamburg nicht zuzumuten ist, stellt sich wiederum die Frage nach dem richtigen, dem Königsweg aus der kniffligen Lage. Also doch ein Investor?

Persönlich glaube ich ja, dass die Verpflichtung eines Xhaka schon jetzt unterschriftsreif vorbereitet werden muss, damit im Sommer Vollzug gemeldet werden kann. Dies bedeutet gleichzeitig, dass die Gespräche über ein erneutes Engagement von Herrn Kühne oder einem finanziell ähnlich potenten Investor oder Sponsor am besten abgeschlossen sein müssten. Damit kämen Vorstand und Aufsichtsrat in die Schusslinie der Befürworter des beschriebenen Antrages und somit auf der Mitgliederversammlung in eine missliche Situation. Ein Kreislauf, der durchbrochen werden muss, da er droht den HSV zu blockieren, droht ihn handlungsunfähig zu machen. Dies würde nicht nur einen sportlichen Niedergang mit sich bringen.

Fazit: Ich bin absoluter Befürworter eines sportlich erfolgreichen HSV. Seit 1987 haben wir keinen Titel mehr gewonnen. Mein Wunsch ist es diese Phase so bald als möglich zu beenden. Hierbei gilt für mich, dass viele Köche den Brei verderben. Es gibt durch uns gewählte Kontrolleure, die insbesondere den Vorstand zu kontrollieren haben und das Recht, im Zweifel sogar die Pflicht haben den Vorstand zu stoppen. Dazu braucht es nicht die Mitgliedschaft. Wir Mitglieder müssen lernen den Kontrolleuren zu vertrauen. Ob es denn die gerade gewählten sind, ist eine Frage die jeder für sich beantworten muss. Bei nicht gefallen gibt es im kommenden Januar die Möglichkeit sich für neue Aufsichtsräte zu entscheiden. Mit dem Wohl des Vereins verbinde ich immer eine erfolgreiche, auch wirtschaftlich erfolgreiche Profiabteilung, denn alle Amateursportabteilungen hängen am Tropf der Profiabteilung. Daher kann es ausschließlich und zum Wohle des Universalsportvereins Hamburger SV darum gehen die alleinige Entscheidungskompetenz in den Händen der jeweils damit beauftragten Personen zu belassen.

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