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Der HSV steht sich selbst im Weg

Ein Kommentar

Klaus Michael Kühne, Hamburger – in der Schweiz – lebende Unternehmer und HSV – Fan wehrt sich. Er wehrt sich dagegen vom Vorstand des HSV missachtet und ignoriert zu werden. Zunächst ließ er über seine Firma eine Pressemitteilung veröffentlichen und erläuterte diese wenig später in einer Telefonpressekonferenz.

Wenn ein seriöser Mann wie Herr Kühne sich an die Öffentlichkeit wendet um Sachverhalte um die Verpflichtung eines Toppregisseurs für den HSV mitzuteilen, um seine Befürchtungen hinsichtlich einer aus seiner Sicht Inaktivität des Vorstandes transparent zu machen und konkrete Ideen formuliert wie Mitinvestoren einbezogen werden können, dann ist das zunächst einmal nichts weiter als sein gutes Recht.

Leider bedient er damit gleichzeitig all jene im HSV die vor der Einflussnahme im Verein durch Geldgeber warnen. Aus welchen ehrenvollen Motiven sie es auch tun unter dem Strich wird dabei herauskommen, dass der HSV im besten Fall einen sehr langen Weg ohne jegliche reelle Chance auf eine Verbesserung seiner sportlichen und damit einhergehenden wirtschaftlichen Situation vor sich hat. Sicher ist aus Sicht vieler HSVer der gewählte Weg des Herrn Kühne nicht der geeignete um erfolgreich sein Anliegen zum Erfolg bringen zu können. Wobei ich mich frage welchen Weg er nach ausschöpfen anderer Möglichkeiten noch hätte wählen können um nicht noch mehr Zeit zu verlieren.

Mit seinem Anliegen einen Toppspieler für den HSV weitestgehend zu finanzieren und den in der Telefonkonferenz gemachten Angaben legt er zudem deutlich den Finger in die wirklichen Wunden des HSV. Schon 2010 stieß das Investorenmodell Anstoß hoch ³ auf massive vereinsinterne Kritik. Wobei ich bis heute glaube, dass die vorgebrachte Kritik im wesentlichen Kritik an Hoffmann und nicht so sehr an dem Modell war. Leider kam es nicht dazu, dass drei Investoren gefunden wurden.

Auf der Mitgliederversammlungen am 15.01.2012 und der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 20.05.2012 sagte Herr Jarchow, dass es mit ihm keine Investorenmodelle gibt und geben wird. Im Januar leistet Arnesen noch Widerstand und insgeheim hofft er wohl auch jetzt noch an einen Mäzen. Liest man aber die Reaktion Jarchows auf die Aussagen Kühnes im Hamburger Abendblatt vom 14.07.2012 so wird schnell klar, dass über den bestehenden Vertrag mit Herrn Kühne keine weitere Zusammenarbeit mehr möglich sein wird. Das Tischtuch ist offensichtlich zerschnitten.

Die Crux des HSV ist dabei, dass wieder einmal aus falsch verstandenen Traditionsbewusstsein eine große Chance freiwillig und wissend nicht genutzt wird. Im Verein steht nicht erst seit Hoffmann, sondern seit der Einführung des Aufsichtsrates eine grundsätzliche Klärung der Frage aus, ob der HSV nicht ebenso selbstverständlich wie er eine Stadiongesellschaft betreibt auch eine Fußballgesellschaft betreiben muss und will um in der ersten Bundesliga auf Dauer bleiben zu können.

Nachfolgend die Pressemitteilung und das Protokoll der Telefonpressekonferenz wie es am 13.07.2012 bei matz ab veröffentlicht wurde.

Zitat der Pressekonferenz nach „Matz ab“ vom 13.07.2012:

Kühne: “Es war eine schwere Saison, die ich nicht zuletzt durch meine Investition in sechs Spieler mit großer Besorgnis verfolgt habe. Denn mein Engagement war nicht von Erfolg gekrönt. Es gab eher den gegenteiligen Effekt. Dazu kam der Wechsel im Vorstand und dem Aufsichtsrat. Ich hatte plötzlich immer andere Ansprechpartner, nachdem ich vor 3,5 Jahren mal angesprochen wurde, um Rafael van der Vaart in Hamburg zu halten. Dann kam die zweite Welle mit den Neuzugängen Westermann, Diekmeier und noch ein paar Neuen, bei deren Finanzierung ich mich beteiligt habe. Und das war nicht von Erfolg geprägt. Ich habe auch damals immer wieder gesagt, ‘Ihr müsst Topspieler holen’. Ich habe immer wieder Empfehlungen gegeben, daran zu arbeiten, die Mannschaftschaft richtig zu formen. Fink kam als Trainer und war ein großer Hoffnungsträger, war aber auch nicht nur von Erfolg geprägt. Ich sympathisiere mit dem HSV. Aber es ist keine Mannschaft, es ist keine Regie da. Und jetzt ist Rafael van der Vaart plötzlich doch zu bekommen – wenn sich dort was bewegt. Und das stimuliere ich. Ich will, dass das Thema ernst genommen wird vom Vorstand und man sich echt darum bemüht.”

Frage: Wie würde Ihr Engagement konkret aussehen?

Kühne: Ich habe vernommen, dass er eine hohe Ablösesumme und ein hohes Gehalt kosten würde. Und ich bin der Meinung, das ist zu stemmen. Dafür würde ich auf meinen Anteil von 1,5 Millionen Euro des Verkaufs von Guerrero verzichten. Ich würde den Betrag für Neuverpflichtungen zur Verfügung stellen und darauf noch etwas draufsatteln.

Frage: Befürchten Sie, dass sich der HSV nicht wirklich um van der Vaart bemüht?

Kühne: Mir ist wichtig, dass mal ein Konzept vom Vorstand auf den Tisch kommt, wie die Verpflichtung von Rafael van der Vaart gestemmt werden kann. Die Vergütung ist so hoch, dass ich die Vorsicht des Vereines verstehen kann. Aber ich könnte mir sehr gut vorstellen, bei einem Vertrag von drei bis fünf Jahren jährlich meinen Beitrag beizusteuern.

Frage: Sie sprachen zuletzt davon, nur noch als ein Teil einer Investorengruppe agieren zu wollen. Gibt es schon weitere Investoren?

Kühne: Ja, es gibt welche, die auch von mir genannt wurden, die angesprochen werden können. Man darf nicht immer nur mich bedrängen, dass ich etwas tun sollte. Der Ganze Segen kommt nicht von mir allein. Es muss eine gemeinsame Bewegung sein.

Frage: Immerhin wurde Paolo Guerrero verkauft und somit Freiraum für weitere Verpflichtungen geschaffen.

Kühne: Der erste Schritt wurde gemacht – aber eben mit einem Verkauf. Es muss aktiver daran gearbeitet werden, da ist es einfach noch zu ruhig. Man muss sich jetzt rüsten, das Momentum nutzen. Man darf nicht warten, bis die gesamte Finanzierung steht. Ich wünsche mir da einen zielstrebigeren Vorstand. Das habe ich den Herren auch mehrfach gesagt.

Frage: Haben Sie Sorgen, der HSV könne absteigen?

Kühne: Ich will mich nicht einmischen. Aber dieses Jahr wird es nicht noch einmal drei Mannschaften geben, die schlechter sind als wir, so wie im letzten Jahr. Denn wenn man ehrlich ist, sind wir nur deshalb nicht abgestiegen. Verdienten hätten wir es – leider. Was da gespielt wurde, ging auf keine Kuhhaut.

Frage: Der Vorstand hat die Verjüngung des Kaders weit nach vorn gestellt. Rafael van der Vaart ist schon 29…

Kühne: Ein junger Spieler der gleichen Klasse wäre auch okay. Aber der wurde ja nie gefunden. Ein Rafael van der Vaart würde gut passen, der kann eine Leitfigur sein.

Frage: Aber die Finanzierung ist bei kolportierten fünf Millionen Euro per annum für den HSV nicht zu stemmen.

Kühne: Ich würde mich natürlich an den laufenden Bezügen nicht unmaßgeblich beteiligen. Darüber habe ich den Verein auch informiert. jetzt herrscht Klarheit. Ich warte auf konkrete Vorschläge des Vorstandes. Da ich sehr interessiert bin an einer Verpflichtung van der Vaarts, würde ich sicher über meinen Schatten springen und mehr geben als ursprünglich gedacht.

Frage: Warum werden Sie in dieser Form öffentlich? Vorstandsboss Carl Jarchow nannte ihren Vorstoß gerade “überraschend und in dieser Form nicht zielführend”?

Kühne: Ich habe Herrn Jarchow mehrfach vorher angerufen und nicht erreicht. Er scheint sehr schwer zu erreichen zu sein. Ich hatte ihm gestern Abend noch die Pressemitteilung avisiert und sie ihm heute Morgen noch zur Verfügung gestellt. Er hat leider erst reagiert, als die Pressemitteilung schon raus war. Zudem haben wir meine Vorschläge mehrfach erörtert.

Frage: Sie meinen Ihre Vorschläge, wie der HSV zu Geld kommen kann. Dabei nannten sie eine mögliche Streckung des Stadionkredites und Anleihen der Fans.
Kühne: Leider ist mir der HSV etwas zuvorgekommen mit dem Darlehen der Mitglieder. Damit sind die Mitglieder schon in eine Richtung gelenkt. Ich hatte den HSV-Groschen empfohlen. Wir wollen hier Spieler zusammen verpflichten. Und wenn 60000 Mitglieder im Schnitt 100 Euro geben würden, käme schon eine sehr stolze Summe zusammen. Selbst wenn es nur die Hälfte würde, wäre das mehr als beachtlich. Warum das nicht so gelaufen ist, weiß ich nicht.

Frage: Sollte Rafael van der Vaart nicht verpflichtet werden können, wie reagieren Sie? Ziehen Sie sich dann komplett zurück?

Kühne: So drastisch würde ich das nicht formulieren. Aber ich würde mir sicher meinen Anteil an Guerrero erbitten. Dennoch würde meine Sympathie ja nicht aufhören. Aber wenn ich weiter keine Resonanzen habe, muss ich sicher passiv bleiben. Der HSV hat sich zuletzt immer schwer getan. Es gab immer Listen mit tollen Namen, die dann aber alle nicht gekommen sind. Weil die Attraktivität zu gering ist, der HSV nicht international spielt. Wenn die Attraktivität höher wäre, und dazu würde so eine Personalie wie van der Vaart führen, dann wäre es auch leichter, jemanden zu holen. Man muss mal wieder einen Coup landen.

Frage: Wie bei Guerreros Verkauf nach Sao Paulo?

Kühne: Der Verkauf war sicher sehr gut. Guerrero war unberechenbar und auch nicht so erfolgreich. Das war der erste gute Schritt. Aber eben ein Verkauf.

Frage: Glauben Sie, der Vorstand will van der Vaart verhindern?

Kühne: Mir ist gesagt worden, man will ihn haben und der Trainer will van der Vaart. Aber das letzte Feuer brennt da nicht in den Augen. Dabei muss man auch mal etwas wagen, um wieder international zu spielen. Hier muss der Vorstand mal Mut haben, so wie ich es auch habe.

Frage: Dagegen steht das Argument der finanziellen Limitiertheit. Glauben Sie den Zahlen der Verantwortlichen in Hamburg nicht?

Kühne: Da wird im Verein zu tief gestapelt. So schlecht ist das nicht. Und ich würde doch auch einen substanziellen Anteil beisteuern, wenn die Gesamtfinanzierung angepackt wird. Aber da habe ich leider zu wenig Einblick. Dennoch muss der Vorstand Fantasie entwickeln, Ideen haben. Ich wäre auch zu anderen Modellen bereit, könnte beispielsweise ein Darlehen geben. Man muss mal alle Zahlen aufstellen, dann sehe ich, ob ich die Lücke komplett schließen kann oder ob ich vielleicht noch jemanden hinzuhole.

Frage: Gibt es Gespräche mit weiteren Investoren seitens des HSV?

Kühne: Das eher nicht. Aber ich habe von Dritten gehört, die Gespräche führen, auch Sympathisanten sind und mit mir in Verbindung stehen.

Ende des Zitats.

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Transferlage

Trainer Thorsten Fink scheint nicht nur von seinem Chef Sportdirektor Frank Arnesen sondern auch vom Vorstand dem Aufsichtsrat und Investor, Mäzen und Edelfan des HSV erhört worden zu sein. Nach langen Jahren ohne Spielgestalter und immer größer werdenden Problemen im Spielaufbau ist endlich das Mittelfeld als die zentrale Baustelle in der Kaderplanung für die kommende Saison anerkannt worden und sie soll in der laufenden Transferperiode abgearbeitet werden.

Dafür ist es unbestritten wichtig einen Gönner mit entsprechenden finanziellen Ressourcen für sein Unterfangen gewinnen zu können. Dieser scheint in Person des globalen Logistikunternehmers Kühne gefunden zu sein. Allerdings möchte er nicht wie vor zwei Jahren als alleiniger Geldgeber in Erscheinung treten. Er möchte es mit zumindest einem weiteren tun. Diese Person/Personen sind noch nicht gefunden oder bekannt. Aber es erscheint durchaus nicht unrealistisch, dass Herr kühne für einen bestimmten Akteur auch allein als Förderer des HSV auftreten könnte.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt hat der HSV noch zwei weitere Großaufgaben zu bewältigen. Seit gestern ist bekannt, dass der HSV, der auf junge bezahlbare Spieler setzen will und muss seine Scouts für Tschechien und die Slowakei Jan Ricka und die Benelux Staaten Arnesen jr. Verloren hat. Sie wechseln zu Manchester City. Hauptmotiv dafür soll sein, dass der HSV kein Geld hat Talente verpflichten zu können.

Zum Anderen hat der augenblickliche Kader 33 Spieler. Das ist nicht nur aus finanziellen Überlegungen und ohne internationalen Wettbewerb eindeutig zu dem Guten. Viele Spieler die nicht spielen können, können schnell für Unruhe im Kader sorgen. Dieses soll nicht nur vermieden werden, es muss auch vermieden werden. Dazu ist Frank Arnesen in doppelter Hinsicht gefordert. 1. Muss er Spieler davon überzeugen, dass sie beim HSV keine Chance auf Einsätze haben. Da bisher keiner der infrage kommenden Spieler gesagt hat, dass er den Verein verlassen möchte ein schwieriges Unterfangen. 2. Arnesen muss trotzdem interessierte Clubs für bisher wechselunwillige Spieler finden. Da geplant ist mit 23 Spielern einschließlich drei Torhütern in die Saison zu gehen, bedeutet dies, dass Arnesen rund 10 Spieler abgeben muss. Sollten dann noch zwei Verstärkungen für das Mittelfeld und eventuell noch ein Innenverteidiger kommen, würde dies bedeuten, dass weitere zwei oder drei Spieler den Verein wechseln sollten.

Für das zentrale Mittelfeld wird ein gestandener und erfahrener Spieler gesucht, der dem HSV sofort helfen kann. Daher eher unwahrscheinlich, dass Hendriksen zur neuen Saison kommt.

Markus Hendriksen, Rosenborg Trondheim, aktueller norwegischer Nationalspieler

Geburtsdatum: 25.07.1992, Geburtsort: Trondheim, Alter: 19, Größe: 1,87, Nationalität: Norwegen, Position: Mittelfeld – Zentrales Mittelfeld, Fuß: rechts, Marktwert: 2.500.000 €, Spielerberater: Stars & Friends GmbH, Vertrag bis 30.06.2013

Leistungsdaten der Saison 2011/2912: Gesamt: 25 Spiele, 7 Tore, 4 Assists, 5 Auswechslungen, 2.116 Spielminuten

Quelle: mopo

In Norwegen sehen sie ihn als Jahrhunderttalent, in Hamburg könnte er schon bald die Fans begeistern. Der 19-jährige Markus Henriksen ist eines der heißesten Juwele auf dem Transfermarkt. Und auch HSV-Sportchef Frank Arnesen hat den zentralen Mittelfeldspieler auf dem Zettel.

Eventuell eine Option für den HSV wenn außer Guerrero auch Berg und Chrisantus den HSV verlassen.

Yannick Sagbo/FC Evian Thonon Gaillard

Name im Heimatland: Yannick Anister Sagbo-Latte, Geburtsdatum: 12.07.1988, Geburtsort: Marseille, Alter: 23, Größe: 1,83, Nationalität: Elfenbeinküste, Frankreich, Position: Sturm – Mittelstürmer, Fuß: rechts, Marktwert: 2.500.000 € Spielerberater: FAME US Sport Agency, Vertrag bis 30.06.2012

Leistungsdaten der Saison 2011/2012: Ligue 1: 33 Spiele, 10 Tore, 5 Assists, 3 Ein – und 8 Auswechslungen, 2.563 Spielminuten, Coupe de France: 2 Spiele, 2 Tore, 210 Spielminuten.

Quelle: francefootball.fr

Trois clubs de Bundesliga sont entrés en contact avec l’attaquant d’Evian-Thonon-Gaillard, Yannick Sagbo. Il s’agit d’Hambourg, de Wolfsburg et surtout du champion d’Allemagne en titre, Dortmund. De quoi faire réfléchir l’international ivoirien, qui rêve de Premier League.

Saint-Etienne, en France, et West Ham, en Angleterre, sont d’ailleurs toujours intéressés. Pour libérer son avant-centre, sous contrat jusqu’en 2014, le club savoyard espère récupérer 5 ME minimum. – B.C.

Badelj soll in der engeren Wahl sein.

Milan Badelj/Dinamo Zagreb, aktueller Nationalspieler Kroatien

Geburtsdatum: 25.02.1989, Geburtsort: Zagreb, Alter: 23, Größe: 1,86, Nationalität: Kroatien, Position: Mittelfeld – Zentrales Mittelfeld, Fuß: beidfüßig, Marktwert: 4.500.000 €, Spielerberater: Friends & Football International LLC, Vertrag bis 30.06.2013

Leistungsdaten 2011/2012: 24 Spiele in der HNL (1. Kroatische Liga), 2 Ein – und 4 Auswechslungen, 3 Tore, 5 Assists, 1.954 Spielminuten, Champions League Qualifikation: 6 Spiele, 1 Tor, 540 Spielminuten, Champions League: 6 Spiele, 1 Tor, 2 Auswechslungen, 450 Spielminuten. Kapitän von Dinamo.

Quelle: http://www.fiorentinanews.com

Perso definitivamente Milan Badelj, che andrà all’Amburgo, la Fiorentina sarebbe tornata a chiedere informazioni su Lucas Biglia, secondo quanto scrive La Nazione.

Quelle: mopo.de/07.07.2012

Etwas weniger würde wohl Badelj kosten. Der Kapitän von Dinamo Zagreb wird seine Heimat im Sommer verlassen. „Hamburg ist interessiert“, verrät sein Berater Dejan Joksimovic der MOPO. „Aber auch italienische Klubs haben sich gemeldet.“ Darunter der AC Florenz.

Auch zu den heißen Kandidaten zählt zur Zeit noch Ivan Rakitic, in erster Linie scheint er aber ein Streichkandidat in Sevilla zu sein, da der FC sein Mittelfeld bereits aufgerüstet hat.

Ivan Rakitic/FC Sevilla, aktueller kroatischer Nationalspieler

Name im Heimatland: Ivan Rakitić, Geburtsdatum: 10.03.1988, Geburtsort: Möhlin, Alter: 24, Größe: 1,84, Nationalität: Kroatien, Schweiz, Position: Mittelfeld – Zentrales Mittelfeld, Fuß: rechts, Marktwert: 9.000.000 €, Spielerberater: SPORTFRONT GmbH, Vertrag bis 30.06.2015

Leistungsdaten 2011/2012: 36 Spiele in der Primera Division, 6 Assists, 17 Ein – und 12 Auswechslungen, 1.922 Spielminuten, Copa del Rey: 3 Spiele, 1 Tor, 1 Ein – und 2 Auswechslungen, 159 Spielminuten, EM 2012: 3 Spiele, 1 Auswechslung, 269 Spielminuten,

Verletzung: 01.05.2011 bis 22.08.2011 Fußbruch

Quelle: welt.de/28.06.2012

HSV präsentiert Investor seine Wunschkandidaten

Sportdirektor Frank Arnesen stellte eine Kandidatenliste für Investor Klaus-Michael Kühne zusammen

Neben van der Vaart wurden daraufhin der frühere Münchner Hamit Altintop und der frühere Dortmunder Nuri Sahin, beide von Real Madrid, der frühere Schalker Ivan Rakitic vom FC Sevilla, der frühere Bremer Diego von Atletico Madrid sowie der frühere Wolfsburger Zvjezdan Misimovic von Dinamo Moskau als potenzielle Zugänge gehandelt

Quelle: mopo.de, 08.07.2012

Die Suche nach neuen Regisseuren. Jetzt sind zwei neue Namen im Rennen. In italienischen und spanischen Medien werden die kroatischen EM-Teilnehmer Milan Badelj (23) und Ivan Rakitic (24) mit dem HSV in Verbindung gebracht. Was ist da dran?

Sportchef Frank Arnesen will nur verraten, „dass wir vier Kandidaten für zwei Positionen auf unserer Liste haben“. Zwei defensive und zwei offensive Mittelfeldspieler seien darunter. „Wir brauchen mehr Kreativität“, sagt der Däne.

Sahin wäre sicherlich eine mehr als respektable Lösung für die Sechs, aber er will sich bei Real durchsetzen.

Nuri Sahin/Real Madrid, aktueller türkischer Nationalspieler

Name im Heimatland: Nuri Kazım Şahin, Geburtsdatum: 05.09.1988, Geburtsort: Lüdenscheid, Alter: 23, Größe: 1,79, Nationalität: Türkei, Deutschland, Position: Mittelfeld – Zentrales Mittelfeld, Fuß: links, Marktwert: 18.000.000 €, Spielerberater: International Soccer Management, Vertrag bis 30.06.2017

Leistungsdaten 2011/2012: Insgesamt 15 Spiele, 2 Tore, 2 Assists, 3 Ein – und 7 Auswechslungen, 066 Spielminuten, davon 129 in der Primera Division,

Verletzungen:

25.08.2011 – 25.09.2011 Innenbanddehnung Knie

18.04.2011 – 01.06.2011 Innenbandanriss Knie

05.02.2011 – 10.02.2011 Fersenverletzung

15.01.2009 – 19.01.2009 Wadenprobleme

02.07.2008 – 12.07.2008 Sprunggelenksverletzung

Quelle: welt.de/28.06.2012

Neben van der Vaart wurden daraufhin der frühere Münchner Hamit Altintop und der frühere Dortmunder Nuri Sahin, beide von Real Madrid, der frühere Schalker Ivan Rakitic vom FC Sevilla, der frühere Bremer Diego von Atletico Madrid sowie der frühere Wolfsburger Zvjezdan Misimovic von Dinamo Moskau als potenzielle Zugänge gehandelt.

Quelle: Ligablatt.de/29.06.2012

Trotz der negativen Kritik ist Nuri Sahin fest entschlossen, die kommende Saison für sich zu nutzen. Er wolle sich erneut beweisen und einen Stammplatz bei den Königlichen erkämpfen. Dazu hat der Türke bereits einen Personaltrainer engagiert, der ihn bis zum Trainingsauftakt auf Vordermann bringen soll.

Doch nach den neuesten Berichten zu urteilen, hat die Real-Führung ganz andere Pläne für Sahin. Demnach soll der 30-malige Nationalspieler zusätzlich einer Ablösesumme in Höhe von 25 Millionen Euro im Tausch für Luka Modric von Tottenham eingesetzt werden.

In einem Interview mit dem spanischen Sportportal „Fichajes“ betonte Nuri Sahin allerdings: „Ich befinde mich seit meiner Ankunft in Madrid in einem Traumzustand. Ich spiele bei einem der besten Teams der Welt. Deshalb möchte ich hier bleiben.“

Misimovic ist bei Dinamo zur Zeit nicht mehr gefragt, daher wird er sicherlich gehen dürfen, ob er allerdings in der Bundesliga noch einmal an seine Glanzzeiten anknüpfen kann steht in den Sternen. Bestenfalls.

Zvjezdan Misimovic/Dinamo Moskau, aktueller Nationalspieler Bosnien – Herzegowina

Name im Heimatland: Zvjezdan Misimović, Geburtsdatum: 05.06.1982, Geburtsort: München, Alter: 30, Größe: 1,79, Nationalität: Bosnien – Herzegowina, Deutschland, Position: Mittelfeld – Offensives Mittelfeld. Fuß: beidfüßig. Marktwert: 6.500.000 €. Spielerberater: LIAN SPORTS GmbH, Vertrag bis 30.06.2014.

Leistungsdaten 2012: Kubok Russii: 4 Spiele, 1 Ein – und 1 Auswechslung, 2 Tore, 1 Assist, 282 Spielminuten,

Quelle: welt.de/28.06.2012
HSV präsentiert Investor seine Wunschkandidaten

Sportdirektor Frank Arnesen stellte eine Kandidatenliste für Investor Klaus-Michael Kühne zusammen

Neben van der Vaart wurden daraufhin der frühere Münchner Hamit Altintop und der frühere Dortmunder Nuri Sahin, beide von Real Madrid, der frühere Schalker Ivan Rakitic vom FC Sevilla, der frühere Bremer Diego von Atletico Madrid sowie der frühere Wolfsburger Zvjezdan Misimovic von Dinamo Moskau als potenzielle Zugänge gehandelt.

Ein häufig zu lesender Name ist der von Rasmus Elm, ein Spieler der dem HSV Spiel sicherlich zu deutlich mehr Dynamik und Zielstrebigkeit in Richtung gegnerisches Tor verhelfen würde.

Rasmus Elm/AZ Alkmaar, aktueller schwedischer Nationalspieler

Name im Heimatland: Rasmus Christoffer Elm, Geburtsdatum: 17.03.1988, Geburtsort: Kalmar, Alter: 24, Größe: 1,84, Nationalität: Schweden, Position: Mittelfeld – Zentrales Mittelfeld, Fuß: rechts, Marktwert: 7.500.000 €, Spielerberater: Global Soccer Management, Vertrag bis 30.06.2013,

Leistungsdaten der Saison 2011/2012: Gesamt, inklusiv Euro 2012, 59 Spiele, 13 Tore, 19 Assists, 1 Ein – und 12 Auswechslungen, 5.042 Spielminuten.

Quelle: BILD – Print,

Bei den Hamburgern im Visier ist Rasmus Elm (24). Der Schwede steht bei AZ Alkmaar noch ein Jahr unter Vertrag.

Das kann der HSV nur stemmen, wenn Edelfan und Milliardär Klaus-Michael Kühne für Elm zu begeistern wäre.

Gleiches gilt auch für den unter den Fans wohl polarisierendsten Spieler.

Rafael van der Vaart/Tottenham Hotspurs, aktueller niederländischer Nationalspieler

Name im Heimatland: Rafael Ferdinand van der Vaart, Geburtsdatum: 11.02.1983, Geburtsort: Heemskerk, Alter: 29, Größe: 1,76, Nationalität: Niederlande, Position: Mittelfeld – Offensives Mittelfeld, Fuß: links, Marktwert: 24.500.000 € , Spielerberater: Robert Geerlings, Vertrag bis 30.06.2014, englischen Medien zufolge bis 30.06.2015,

Leistungsdaten 2011/2012: Premiere League: 33 Spiele, 11 Tore, 7 Assists, 5 Ein – und 20 Auswechslungen, 2.316 Spielminuten, EM 2012: 3 Spiele, 1 Tor, 2 Einwechslungen, 155 Spielminuten, Europa League: 1 Spiel, 1 Auswechslung, 58 Spielminuten, League – Cup: 1 Spiel, 1 Auswechslung, 62 Spielminuten, FA – Cup: 4 Spiele, 1 Tor, 1 Assist, 2 Auswechslungen, 333 Spielminuten, Freundschaftsspiele: 4 Spiele, 1 Tor, 2 Ein – und 2 Auswechslungen, 202 Spielminuten, Insgesamt: 46 Spiele, 15 Tore, 8 Assists, 9 Ein – und 26 Auswechslungen, 3.126 Spielminuten.

Verletzungen:

27.02.2012 – 10.03.2012 Knöchelverletzung

28.08.2011 – 18.09.2011 Muskelfaserriss

05.02.2011 – 15.02.2011 Wadenprobleme

25.04.2010 – 25.05.2010 Muskelfaserriss

10.01.2009 – 26.01.2010 Wadenprobleme

20.12.2008 – 27.12.2008 Zerrung

15.02.2008 – 23.02.2008 Knöchelverletzung

17.10.2007 – 30.10.2007 Muskelfaserriss

Quelle: http://www.goal.com/de/08.07.2012

Hamburger SV: Hängepartie im Fall Rafael van der Vaart

Dass der Niederländer ein interessanter Kandidat für die Spielmacherposition beim HSV ist, ist ein offenes Geheimnis. Ein Transfer würde jedoch noch viel Zeit brauchen.

Hamburg. Eine mögliche Rückkehr von Rafael van der Vaart zum Hamburger SV steht immer noch in der Schwebe. Der Niederländer von Tottenham Hotspur ist wohl einer von mehreren Kandidaten für die vakante Spielmacherposition bei den Norddeutschen, doch noch blieb es bei einem losen Interesse. Die Fans müssen wohl noch ein paar Tage warten.

Quelle: Hamburger Morgenpost/09.07.2012

Glaubt man einem Bericht des „Evening Standard“, könnte dieses Zeichen von Tottenham Hotspur schon relativ fix kommen. Der neue Teamchef der „Spurs“, Andre Villas-Boas, sei nämlich „bereit, sich Angebote für Rafael van der Vaart anzuhören“, schreibt die Zeitung.

Hamburg reveals interest in Tottenham midfielder.

The Kenyan DAILY POST Sports 00:42

Monday, July 09, 2012- Bundesliga outfits Hamburg football club have revealed their interest in Spurs and Netherlands versatile midfielder, Rafael van der Vaart.

The Dutch international had spent three years with the German club before moving on to Spanish champions, Real Madrid where he failed to live up to his huge potential and now they are keen to bring the Dutch man back to the club.

Frank Amesen, Hamburg’s sporting director however reiterated that they will only pursue the midfielder if he shows any signs of quitting the White Hart Lane outfits.

„I can only say that he is a great player and one that knows Hamburg very well,“ Arnesen told Welt.

„I don’t want to talk about it too much because Van der Vaart has a contract at Tottenham Hotspur until 2015. If I get a signal from his end that there might be something, things will be different.

„At the moment it is not practical. He is on holiday after the European Championship. In the next few weeks we will see what happens.“

Andre-Villas Boas is keen to keep his good players after taking over the managerial job at Spurs.

AVB has already convinced Welsh ace, Gareth Bale ,  to commit his future at the London based club but faces a huge fight to hold on to Croatia midfielder, Luca Modric who has been vocal in his desire to exit White Hart Lane.

The Kenyan DAILY POST

Stunden vor der Europameisterschaft

In wenigen Stunden wird die Europameisterschaft in Polen und der Ukraine mit einer feierlichen Eröffnung in Warschau endlich beginnen. Das erste Spiel dieser Europameisterschaft bestreiten anschließend Polen und Griechenland. Doch zuvor noch ein paar Informationen zum HSV.

Anfang der zu Ende gehenden Woche wurde Alexander Otto bis zu den Aufsichtsratsneuwahlen im Januar 2013 einstimmig zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt. Zu seinen beiden Stellvertretern als 1. Manfred Ertel und als 2. Stellvertreter Eckart Westphalen gewählt. Ziel des neuen Vorsitzenden ist es mehr Geschlossenheit und einvernehmliches Handeln des AR nach außen zu zeigen. Otto. „Der Aufsichtsrat ist nicht so zerstritten wie es zuletzt den Anschein hatte.“ Otto werden als einzigem AR – Mitglied die notwendigen Fähigkeiten zu geschrieben integrativ und verbindend auf die unterschiedlichen Fraktionen innerhalb des AR einwirken zu können.

Otto wird sich im Herbst entscheiden ob er noch mal für den Aufsichtsrat kandidiert. Der vielbeschäftigte Unternehmer muss sein Unternehmen, diverse Aufsichtsratsposten und die Tätigkeit als Aufsichtsratschef des HSV mit seiner Familie unter einen Hut bringen. Ertel und Westphalen werden Otto vor allem bei vereinsinternen Verpflichtungen entlasten.

Nach den verschiedenen Interviews von Fink und Arnesen ist es klar und eindeutig, dass zumindest in der sportlichen Leitung angekommen ist, wie bitter nötig der HSV einen Spielmacher, einen echten Zehner braucht. Zumindest einen Sechser mit der Qualität einen Spielaufbau leisten zu können. Arnesen wird während der EM zwischen Polen/Ukraine und Hamburg pendeln. Er wird für das dänische Fernsehen als Co – Kommentator tätig sein und gleichzeitig nach einem geeigneten Zehner Ausschau halten. Sollte sich ein solcher finden ist Fink auf dem Sprung um ihn sich ebenfalls anzuschauen.

Um genügend (?) Geld in die klammen Kassen für einen entsprechenden Transfer erlösen zu können will sich der HSV von acht Spielern trennen. Jarchow sagt dazu, dass kein Spieler unverkäuflich ist. Heiße und bevorzugt genannte Namen sind: Tesche, Skjelbred, Drobny, Rajkovic, Sala, Töre, Guerrero und Berg aus dem engeren Kader. Chrisantus und Sowah sollen ebenfalls gehen. Von den nicht zum Einsatz gekommenen Vertragsspielern und aus der 2. Mannschaft sind bereits Stepanek (Ziel unbekannt), Bertram, Brügmann (beide VfL Bochum), H. Behrens (Darmstadt 98) sowie Pressel (Holstein Kiel) beim HSV ausgeschieden. Bei den Profis sind bereits Jarolim, Tavares, Castelen und Petric verabschiedet worden. Die anstehende Aufgabe von Arnesen ist es möglichst guten Ertrag durch den Verkauf vieler Spieler zu erlösen. Insgesamt soll der Kader für die Saison nicht mehr als 24 Spieler inklusive drei Torhüter umfassen. Dazu sollen auch Matti Steinmann (17 J.- U 17) und Christian Norgaard (18 J. – U 23 und U 19) gehören, die an die Profimannschaft herangeführt werden sollen. In der Vorbereitung auf die kommende Saison werden beide mit den Profis trainieren. Vielleicht können sie sich ja schon aufdrängen.

Zwar ist bisher noch kein Vollzug gemeldet worden, aber nach allem was zu hören und zu lesen war sieht es bei den Vertragsverlängerungen von Jansen und Arslan gut aus.  Weniger gut ist hingegen die Entscheidung von Kuyt vom FC Liverpool zu Fenerbahce Istanbul zu wechseln. Gerüchte wie Hamit Altintop und de Guzman bestätigte Arnesen jüngst als Gerüchte. Ja-Cheol Koo um den sich der HSV auch in diesem „Sommer“ bemüht hat, verlängerte seinen Vertrag in Wolfsburg und bleibt ein weiteres Jahr in Augsburg. Felipe Santana hat seinen Vertrag in Dortmund verlängert. Auch noch nicht entschieden ist die Personalie Abraham. Der Spielerberater ist gegenwärtig damit beschäftigt, die von Getafe geforderte Ablösesumme auf deutlich unter 2,0 Millionen € zu drücken. Auch wäre der HSV bereit einen Spieler (Drobny, Rajkovic) an Getafe abzugeben. Laut Arnesen kann sich diese Angelegenheit noch bis zum Ende der Transferperiode hinziehen. Aufgegeben scheint man HSV diesen Transfer noch nicht zu haben.

Auch der Vorstand in Person von Carl Edgar Jarchow scheint fleißig zu arbeiten. Er arbeitet zusammen mit A. Otto daran mehr Finanzmittel in den Profikader stecken zu können. Ziel sei es künftig 40 Prozent des Umsatzes  für die Profis aufzuwenden. Dazu sind nicht unerhebliche Umschichtungen notwendig. Als erstes wird daran gearbeitet die Annuität für die verbliebenen rund 30 Millionen € deutlich zu verringern. So soll erreicht werden, dass die jährliche Zahlung um etwa 50 % reduziert werden soll. Das entspräche einer Summe von 4,5 Millionen €. Diese soll in den Folgejahren jährlich wachsen, bis eine jährliche Rate für das Stadion von 1 Million erreicht worden ist. In letzter Konsequenz bedeutet dies, dass die Laufzeit für den Stadionkredit über das Jahr 2020 hinausgestreckt werden soll. Ab der Saison 2015/2016 ist der HSV frei in seiner Vermarktung und will nur noch Projektgebunden mit Sportfive zusammenarbeiten. Hier steht noch die Rückzahlung eines Kredites von Sportfive mit etwa 5,5 Millionen auf der Agenda die im Zusammenhang mit den noch zu klärenden Projekten verhandelt werden sollen.

So und nun kann die EM 2012 endlich beginnen.

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