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Transferlage

Trainer Thorsten Fink scheint nicht nur von seinem Chef Sportdirektor Frank Arnesen sondern auch vom Vorstand dem Aufsichtsrat und Investor, Mäzen und Edelfan des HSV erhört worden zu sein. Nach langen Jahren ohne Spielgestalter und immer größer werdenden Problemen im Spielaufbau ist endlich das Mittelfeld als die zentrale Baustelle in der Kaderplanung für die kommende Saison anerkannt worden und sie soll in der laufenden Transferperiode abgearbeitet werden.

Dafür ist es unbestritten wichtig einen Gönner mit entsprechenden finanziellen Ressourcen für sein Unterfangen gewinnen zu können. Dieser scheint in Person des globalen Logistikunternehmers Kühne gefunden zu sein. Allerdings möchte er nicht wie vor zwei Jahren als alleiniger Geldgeber in Erscheinung treten. Er möchte es mit zumindest einem weiteren tun. Diese Person/Personen sind noch nicht gefunden oder bekannt. Aber es erscheint durchaus nicht unrealistisch, dass Herr kühne für einen bestimmten Akteur auch allein als Förderer des HSV auftreten könnte.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt hat der HSV noch zwei weitere Großaufgaben zu bewältigen. Seit gestern ist bekannt, dass der HSV, der auf junge bezahlbare Spieler setzen will und muss seine Scouts für Tschechien und die Slowakei Jan Ricka und die Benelux Staaten Arnesen jr. Verloren hat. Sie wechseln zu Manchester City. Hauptmotiv dafür soll sein, dass der HSV kein Geld hat Talente verpflichten zu können.

Zum Anderen hat der augenblickliche Kader 33 Spieler. Das ist nicht nur aus finanziellen Überlegungen und ohne internationalen Wettbewerb eindeutig zu dem Guten. Viele Spieler die nicht spielen können, können schnell für Unruhe im Kader sorgen. Dieses soll nicht nur vermieden werden, es muss auch vermieden werden. Dazu ist Frank Arnesen in doppelter Hinsicht gefordert. 1. Muss er Spieler davon überzeugen, dass sie beim HSV keine Chance auf Einsätze haben. Da bisher keiner der infrage kommenden Spieler gesagt hat, dass er den Verein verlassen möchte ein schwieriges Unterfangen. 2. Arnesen muss trotzdem interessierte Clubs für bisher wechselunwillige Spieler finden. Da geplant ist mit 23 Spielern einschließlich drei Torhütern in die Saison zu gehen, bedeutet dies, dass Arnesen rund 10 Spieler abgeben muss. Sollten dann noch zwei Verstärkungen für das Mittelfeld und eventuell noch ein Innenverteidiger kommen, würde dies bedeuten, dass weitere zwei oder drei Spieler den Verein wechseln sollten.

Für das zentrale Mittelfeld wird ein gestandener und erfahrener Spieler gesucht, der dem HSV sofort helfen kann. Daher eher unwahrscheinlich, dass Hendriksen zur neuen Saison kommt.

Markus Hendriksen, Rosenborg Trondheim, aktueller norwegischer Nationalspieler

Geburtsdatum: 25.07.1992, Geburtsort: Trondheim, Alter: 19, Größe: 1,87, Nationalität: Norwegen, Position: Mittelfeld – Zentrales Mittelfeld, Fuß: rechts, Marktwert: 2.500.000 €, Spielerberater: Stars & Friends GmbH, Vertrag bis 30.06.2013

Leistungsdaten der Saison 2011/2912: Gesamt: 25 Spiele, 7 Tore, 4 Assists, 5 Auswechslungen, 2.116 Spielminuten

Quelle: mopo

In Norwegen sehen sie ihn als Jahrhunderttalent, in Hamburg könnte er schon bald die Fans begeistern. Der 19-jährige Markus Henriksen ist eines der heißesten Juwele auf dem Transfermarkt. Und auch HSV-Sportchef Frank Arnesen hat den zentralen Mittelfeldspieler auf dem Zettel.

Eventuell eine Option für den HSV wenn außer Guerrero auch Berg und Chrisantus den HSV verlassen.

Yannick Sagbo/FC Evian Thonon Gaillard

Name im Heimatland: Yannick Anister Sagbo-Latte, Geburtsdatum: 12.07.1988, Geburtsort: Marseille, Alter: 23, Größe: 1,83, Nationalität: Elfenbeinküste, Frankreich, Position: Sturm – Mittelstürmer, Fuß: rechts, Marktwert: 2.500.000 € Spielerberater: FAME US Sport Agency, Vertrag bis 30.06.2012

Leistungsdaten der Saison 2011/2012: Ligue 1: 33 Spiele, 10 Tore, 5 Assists, 3 Ein – und 8 Auswechslungen, 2.563 Spielminuten, Coupe de France: 2 Spiele, 2 Tore, 210 Spielminuten.

Quelle: francefootball.fr

Trois clubs de Bundesliga sont entrés en contact avec l’attaquant d’Evian-Thonon-Gaillard, Yannick Sagbo. Il s’agit d’Hambourg, de Wolfsburg et surtout du champion d’Allemagne en titre, Dortmund. De quoi faire réfléchir l’international ivoirien, qui rêve de Premier League.

Saint-Etienne, en France, et West Ham, en Angleterre, sont d’ailleurs toujours intéressés. Pour libérer son avant-centre, sous contrat jusqu’en 2014, le club savoyard espère récupérer 5 ME minimum. – B.C.

Badelj soll in der engeren Wahl sein.

Milan Badelj/Dinamo Zagreb, aktueller Nationalspieler Kroatien

Geburtsdatum: 25.02.1989, Geburtsort: Zagreb, Alter: 23, Größe: 1,86, Nationalität: Kroatien, Position: Mittelfeld – Zentrales Mittelfeld, Fuß: beidfüßig, Marktwert: 4.500.000 €, Spielerberater: Friends & Football International LLC, Vertrag bis 30.06.2013

Leistungsdaten 2011/2012: 24 Spiele in der HNL (1. Kroatische Liga), 2 Ein – und 4 Auswechslungen, 3 Tore, 5 Assists, 1.954 Spielminuten, Champions League Qualifikation: 6 Spiele, 1 Tor, 540 Spielminuten, Champions League: 6 Spiele, 1 Tor, 2 Auswechslungen, 450 Spielminuten. Kapitän von Dinamo.

Quelle: http://www.fiorentinanews.com

Perso definitivamente Milan Badelj, che andrà all’Amburgo, la Fiorentina sarebbe tornata a chiedere informazioni su Lucas Biglia, secondo quanto scrive La Nazione.

Quelle: mopo.de/07.07.2012

Etwas weniger würde wohl Badelj kosten. Der Kapitän von Dinamo Zagreb wird seine Heimat im Sommer verlassen. „Hamburg ist interessiert“, verrät sein Berater Dejan Joksimovic der MOPO. „Aber auch italienische Klubs haben sich gemeldet.“ Darunter der AC Florenz.

Auch zu den heißen Kandidaten zählt zur Zeit noch Ivan Rakitic, in erster Linie scheint er aber ein Streichkandidat in Sevilla zu sein, da der FC sein Mittelfeld bereits aufgerüstet hat.

Ivan Rakitic/FC Sevilla, aktueller kroatischer Nationalspieler

Name im Heimatland: Ivan Rakitić, Geburtsdatum: 10.03.1988, Geburtsort: Möhlin, Alter: 24, Größe: 1,84, Nationalität: Kroatien, Schweiz, Position: Mittelfeld – Zentrales Mittelfeld, Fuß: rechts, Marktwert: 9.000.000 €, Spielerberater: SPORTFRONT GmbH, Vertrag bis 30.06.2015

Leistungsdaten 2011/2012: 36 Spiele in der Primera Division, 6 Assists, 17 Ein – und 12 Auswechslungen, 1.922 Spielminuten, Copa del Rey: 3 Spiele, 1 Tor, 1 Ein – und 2 Auswechslungen, 159 Spielminuten, EM 2012: 3 Spiele, 1 Auswechslung, 269 Spielminuten,

Verletzung: 01.05.2011 bis 22.08.2011 Fußbruch

Quelle: welt.de/28.06.2012

HSV präsentiert Investor seine Wunschkandidaten

Sportdirektor Frank Arnesen stellte eine Kandidatenliste für Investor Klaus-Michael Kühne zusammen

Neben van der Vaart wurden daraufhin der frühere Münchner Hamit Altintop und der frühere Dortmunder Nuri Sahin, beide von Real Madrid, der frühere Schalker Ivan Rakitic vom FC Sevilla, der frühere Bremer Diego von Atletico Madrid sowie der frühere Wolfsburger Zvjezdan Misimovic von Dinamo Moskau als potenzielle Zugänge gehandelt

Quelle: mopo.de, 08.07.2012

Die Suche nach neuen Regisseuren. Jetzt sind zwei neue Namen im Rennen. In italienischen und spanischen Medien werden die kroatischen EM-Teilnehmer Milan Badelj (23) und Ivan Rakitic (24) mit dem HSV in Verbindung gebracht. Was ist da dran?

Sportchef Frank Arnesen will nur verraten, „dass wir vier Kandidaten für zwei Positionen auf unserer Liste haben“. Zwei defensive und zwei offensive Mittelfeldspieler seien darunter. „Wir brauchen mehr Kreativität“, sagt der Däne.

Sahin wäre sicherlich eine mehr als respektable Lösung für die Sechs, aber er will sich bei Real durchsetzen.

Nuri Sahin/Real Madrid, aktueller türkischer Nationalspieler

Name im Heimatland: Nuri Kazım Şahin, Geburtsdatum: 05.09.1988, Geburtsort: Lüdenscheid, Alter: 23, Größe: 1,79, Nationalität: Türkei, Deutschland, Position: Mittelfeld – Zentrales Mittelfeld, Fuß: links, Marktwert: 18.000.000 €, Spielerberater: International Soccer Management, Vertrag bis 30.06.2017

Leistungsdaten 2011/2012: Insgesamt 15 Spiele, 2 Tore, 2 Assists, 3 Ein – und 7 Auswechslungen, 066 Spielminuten, davon 129 in der Primera Division,

Verletzungen:

25.08.2011 – 25.09.2011 Innenbanddehnung Knie

18.04.2011 – 01.06.2011 Innenbandanriss Knie

05.02.2011 – 10.02.2011 Fersenverletzung

15.01.2009 – 19.01.2009 Wadenprobleme

02.07.2008 – 12.07.2008 Sprunggelenksverletzung

Quelle: welt.de/28.06.2012

Neben van der Vaart wurden daraufhin der frühere Münchner Hamit Altintop und der frühere Dortmunder Nuri Sahin, beide von Real Madrid, der frühere Schalker Ivan Rakitic vom FC Sevilla, der frühere Bremer Diego von Atletico Madrid sowie der frühere Wolfsburger Zvjezdan Misimovic von Dinamo Moskau als potenzielle Zugänge gehandelt.

Quelle: Ligablatt.de/29.06.2012

Trotz der negativen Kritik ist Nuri Sahin fest entschlossen, die kommende Saison für sich zu nutzen. Er wolle sich erneut beweisen und einen Stammplatz bei den Königlichen erkämpfen. Dazu hat der Türke bereits einen Personaltrainer engagiert, der ihn bis zum Trainingsauftakt auf Vordermann bringen soll.

Doch nach den neuesten Berichten zu urteilen, hat die Real-Führung ganz andere Pläne für Sahin. Demnach soll der 30-malige Nationalspieler zusätzlich einer Ablösesumme in Höhe von 25 Millionen Euro im Tausch für Luka Modric von Tottenham eingesetzt werden.

In einem Interview mit dem spanischen Sportportal „Fichajes“ betonte Nuri Sahin allerdings: „Ich befinde mich seit meiner Ankunft in Madrid in einem Traumzustand. Ich spiele bei einem der besten Teams der Welt. Deshalb möchte ich hier bleiben.“

Misimovic ist bei Dinamo zur Zeit nicht mehr gefragt, daher wird er sicherlich gehen dürfen, ob er allerdings in der Bundesliga noch einmal an seine Glanzzeiten anknüpfen kann steht in den Sternen. Bestenfalls.

Zvjezdan Misimovic/Dinamo Moskau, aktueller Nationalspieler Bosnien – Herzegowina

Name im Heimatland: Zvjezdan Misimović, Geburtsdatum: 05.06.1982, Geburtsort: München, Alter: 30, Größe: 1,79, Nationalität: Bosnien – Herzegowina, Deutschland, Position: Mittelfeld – Offensives Mittelfeld. Fuß: beidfüßig. Marktwert: 6.500.000 €. Spielerberater: LIAN SPORTS GmbH, Vertrag bis 30.06.2014.

Leistungsdaten 2012: Kubok Russii: 4 Spiele, 1 Ein – und 1 Auswechslung, 2 Tore, 1 Assist, 282 Spielminuten,

Quelle: welt.de/28.06.2012
HSV präsentiert Investor seine Wunschkandidaten

Sportdirektor Frank Arnesen stellte eine Kandidatenliste für Investor Klaus-Michael Kühne zusammen

Neben van der Vaart wurden daraufhin der frühere Münchner Hamit Altintop und der frühere Dortmunder Nuri Sahin, beide von Real Madrid, der frühere Schalker Ivan Rakitic vom FC Sevilla, der frühere Bremer Diego von Atletico Madrid sowie der frühere Wolfsburger Zvjezdan Misimovic von Dinamo Moskau als potenzielle Zugänge gehandelt.

Ein häufig zu lesender Name ist der von Rasmus Elm, ein Spieler der dem HSV Spiel sicherlich zu deutlich mehr Dynamik und Zielstrebigkeit in Richtung gegnerisches Tor verhelfen würde.

Rasmus Elm/AZ Alkmaar, aktueller schwedischer Nationalspieler

Name im Heimatland: Rasmus Christoffer Elm, Geburtsdatum: 17.03.1988, Geburtsort: Kalmar, Alter: 24, Größe: 1,84, Nationalität: Schweden, Position: Mittelfeld – Zentrales Mittelfeld, Fuß: rechts, Marktwert: 7.500.000 €, Spielerberater: Global Soccer Management, Vertrag bis 30.06.2013,

Leistungsdaten der Saison 2011/2012: Gesamt, inklusiv Euro 2012, 59 Spiele, 13 Tore, 19 Assists, 1 Ein – und 12 Auswechslungen, 5.042 Spielminuten.

Quelle: BILD – Print,

Bei den Hamburgern im Visier ist Rasmus Elm (24). Der Schwede steht bei AZ Alkmaar noch ein Jahr unter Vertrag.

Das kann der HSV nur stemmen, wenn Edelfan und Milliardär Klaus-Michael Kühne für Elm zu begeistern wäre.

Gleiches gilt auch für den unter den Fans wohl polarisierendsten Spieler.

Rafael van der Vaart/Tottenham Hotspurs, aktueller niederländischer Nationalspieler

Name im Heimatland: Rafael Ferdinand van der Vaart, Geburtsdatum: 11.02.1983, Geburtsort: Heemskerk, Alter: 29, Größe: 1,76, Nationalität: Niederlande, Position: Mittelfeld – Offensives Mittelfeld, Fuß: links, Marktwert: 24.500.000 € , Spielerberater: Robert Geerlings, Vertrag bis 30.06.2014, englischen Medien zufolge bis 30.06.2015,

Leistungsdaten 2011/2012: Premiere League: 33 Spiele, 11 Tore, 7 Assists, 5 Ein – und 20 Auswechslungen, 2.316 Spielminuten, EM 2012: 3 Spiele, 1 Tor, 2 Einwechslungen, 155 Spielminuten, Europa League: 1 Spiel, 1 Auswechslung, 58 Spielminuten, League – Cup: 1 Spiel, 1 Auswechslung, 62 Spielminuten, FA – Cup: 4 Spiele, 1 Tor, 1 Assist, 2 Auswechslungen, 333 Spielminuten, Freundschaftsspiele: 4 Spiele, 1 Tor, 2 Ein – und 2 Auswechslungen, 202 Spielminuten, Insgesamt: 46 Spiele, 15 Tore, 8 Assists, 9 Ein – und 26 Auswechslungen, 3.126 Spielminuten.

Verletzungen:

27.02.2012 – 10.03.2012 Knöchelverletzung

28.08.2011 – 18.09.2011 Muskelfaserriss

05.02.2011 – 15.02.2011 Wadenprobleme

25.04.2010 – 25.05.2010 Muskelfaserriss

10.01.2009 – 26.01.2010 Wadenprobleme

20.12.2008 – 27.12.2008 Zerrung

15.02.2008 – 23.02.2008 Knöchelverletzung

17.10.2007 – 30.10.2007 Muskelfaserriss

Quelle: http://www.goal.com/de/08.07.2012

Hamburger SV: Hängepartie im Fall Rafael van der Vaart

Dass der Niederländer ein interessanter Kandidat für die Spielmacherposition beim HSV ist, ist ein offenes Geheimnis. Ein Transfer würde jedoch noch viel Zeit brauchen.

Hamburg. Eine mögliche Rückkehr von Rafael van der Vaart zum Hamburger SV steht immer noch in der Schwebe. Der Niederländer von Tottenham Hotspur ist wohl einer von mehreren Kandidaten für die vakante Spielmacherposition bei den Norddeutschen, doch noch blieb es bei einem losen Interesse. Die Fans müssen wohl noch ein paar Tage warten.

Quelle: Hamburger Morgenpost/09.07.2012

Glaubt man einem Bericht des „Evening Standard“, könnte dieses Zeichen von Tottenham Hotspur schon relativ fix kommen. Der neue Teamchef der „Spurs“, Andre Villas-Boas, sei nämlich „bereit, sich Angebote für Rafael van der Vaart anzuhören“, schreibt die Zeitung.

Hamburg reveals interest in Tottenham midfielder.

The Kenyan DAILY POST Sports 00:42

Monday, July 09, 2012- Bundesliga outfits Hamburg football club have revealed their interest in Spurs and Netherlands versatile midfielder, Rafael van der Vaart.

The Dutch international had spent three years with the German club before moving on to Spanish champions, Real Madrid where he failed to live up to his huge potential and now they are keen to bring the Dutch man back to the club.

Frank Amesen, Hamburg’s sporting director however reiterated that they will only pursue the midfielder if he shows any signs of quitting the White Hart Lane outfits.

„I can only say that he is a great player and one that knows Hamburg very well,“ Arnesen told Welt.

„I don’t want to talk about it too much because Van der Vaart has a contract at Tottenham Hotspur until 2015. If I get a signal from his end that there might be something, things will be different.

„At the moment it is not practical. He is on holiday after the European Championship. In the next few weeks we will see what happens.“

Andre-Villas Boas is keen to keep his good players after taking over the managerial job at Spurs.

AVB has already convinced Welsh ace, Gareth Bale ,  to commit his future at the London based club but faces a huge fight to hold on to Croatia midfielder, Luca Modric who has been vocal in his desire to exit White Hart Lane.

The Kenyan DAILY POST

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Grausame Spielzeit – Rückblick und Bilanz

Die Weichen für den schlechtesten Saisonstart aller Zeiten des HSV stellte unser Vorstand noch während der Saison 2010/2011 als er vorzeitig und ohne Not mit Michael Oenning den laufenden Vertrag verlängerte. Oenning hatte zum Zeitpunkt der Vertragsverlängerung gerade einen Bundesligasieg mit unserem HSV auf der Habenseite zu verbuchen als Jarchow Arnesen überredet hatte mit Oenning in die neue Saison zu starten. Arnesens Wunschtrainer war Solbakken, der noch beim FC Kopenhagen unter Vertrag stand und eine Ablösesumme zwischen 500.000 und 1.000.000 € gekostet hätte. Der Däne war von ihm überzeugt, leistete er beim FC Kopenhagen doch sehr erfolgreiche Arbeit. Wie wir im Nachhinein wissen kam dann alles ganz anders. Schließlich zahlte Köln die fällige Ablöse und Solbakken scheiterte an den schlechten Leistungen seiner Mannschaft und den „Kölner Verhältnissen“. Er war wie so viele neue beim HSV bundesligaunerfahren.

Dies traf auch auf unseren neuen Sportchef zu. Er kam vom FC Chelsea und brachte – nicht zuletzt weil der Verein über klamme Kassen klagte – fünf junge Chelsea Spieler aus dem Reserve – Team mit an die Elbe. Mit Bruma kam das größte hoffnungsvolle Innenverteidigertalent der Niederlande zu uns und weckte Hoffnungen auf eine stabilere Abwehr. Außerdem kam Micheal Mancienne. Ein Innenverteidiger der schon die U 21 EM in Schweden für Großbritannien bestritten hatte. Mit Rajkovic kam schließlich der dritte Innenverteidiger von der Insel und aus der Chelsea Reserve. Vom selben Club brachte Arnesen dann auch noch Jacopo Sala und Gökhan Töre, der in der Jugend für Bayer 04 gespielt hat vom Londoner Stadtteilclub mit. Nur ein Neuzugang kam nicht von der Insel: Per Ciljan Skjelbred kam von Rosenborg Trondheim. Diese samt und sonders bundesligaunerfahrenen Kicker sollten zusammen mit dem Restkader der vergangenen Saison erfolgreichen Fußball in der Bundesliga spielen.

Im Nachhinein sind wir ja bekanntlich alle klüger und manche von uns haben es ja schon immer gewusst, aber dass die folgende Spielzeit 2011/2012 solange Abstiegskampf bedeuten würde und erst am vorletzten Spieltag erfolgreich bestanden sein würde war zumindest für mich nicht vorhersehbar. Klar war mir, dass es eine Saison ohne Anspruch auf die obere Tabellenhälfte werden würde, auch schien es mir möglich, dass es eine gewisse Zeit gegen den Abstieg gehen könnte. Aber, so habe ich zu Beginn der Saison gehofft und geglaubt, dass die Saison 1972/1973 als Blaupause dienen könnte. Damals wurden ja Kaltz und Co ins kalte Bundesliga Wasser geworfen.

Es kam alles ganz anders und viel schlimmer.

Unser Trainer Michael Oenning durfte sich sechs lange Spiele mit dem neuen und deutlich verjüngten und unerfahreneren Kader ausprobieren bis der Vorstand die Notbremse zog und Oenning zu recht entließ. Die Bilanz nach diesen sechs Spielen liest sich noch immer mit Schrecken: Tabellenplatz 18, 6 : 17 Tore und einen einzigen Zähler. Von vielen wurde die Vertragsverlängerung mit Oenning schon vor Saisonbeginn kritisiert und in der Tat die Ergebnisse, die er in der abgelaufenen Bundesligasaison mit dem HSV erzielte waren wirklich kein gutes Argument. Wohl aber für den Vorstand, dass er relativ „preiswert“ war. Im Rückblick stimmt selbst dieses nicht mehr, aufgrund der Abfindung die an ihn und sein Team gezahlt werden musste.

Als Interimstrainer übernahmen Rodolfo Esteban Cardoso (2 Spiele) und Frank Arnesen (ein Spiel). Aus diesen drei Spielen resultierten die Punkte 2 bis 7. Zwei Auswärtssiege in Stuttgart und Freiburg sowie eine Heimniederlage gegen Schalke. Damit war der Anschluss an das untere Mittelfeld wieder hergestellt, aber wir waren immer noch das Schlusslicht. Zu dem dauerte die Trainersuche in dieser brenzligen Situation für viele sehr lange. Zu lange? Als dann noch „Retter“ Huub Stevens eine Absage vom HSV (Arnesen) mit der Begründung bekam, dass er einen Trainer suche, der mit ganzen Herzen zum HSV will und er dieses bei Stevens wegen seiner gleichzeitig stattfindenden Gespräche mit Schalke 04 nicht erkennen könne, regte sich erste Kritik am bundesligaunerfahrenen Sportchef. In diesem Zusammenhang wurde die Kritik auch auf die von ihm verpflichteten Spieler ausgeweitet. Arnesen hielt an seinem Plan fest und suchte nach dem Trainer mit der „Raute im Herzen“.

Es gelang Frank Arnesen mit Thorsten Fink einen ehemaligen Bayern – Profi als neuen Heilsbringer für den HSV zu verpflichten. Arnesen lobte seinen/unseren neuen Trainer als einen Typen mit dem Gewinnergen. Einen, der selbstbewusst seine Ziele erreicht. So stellte sich dann auch Fink dem Hamburger Publikum auf seinen ersten Pressekonferenzen vor: „Ich bin einer wie Jürgen Klopp!“ Dieses Zitat dürfte uns wohl noch in den Ohren klingen. Sein Nachteil, mit dem er die restliche Saison zu recht kommen musste, war der Umstand, dass er auf den Kader keinerlei Einfluss mehr nehmen konnte. Er musste also sein Spielsystem während der Saison dem vorhandenen Spielermaterial anpassen. Zwar war es sein erklärtes Ziel Dominanz von seiner Mannschaft auf dem Platz ausüben zu lassen, aber wie geht das mit der Mannschaft die am wenigstens läuft. Am Ende war vieler Spiele unter seiner Regie hatte der HSV tatsächlich mehr Ballbesitz. Nur wie kam dieser zu Stande. Querpässe, Rückpässe, zum Teil von der Mittellinie zum Torwart. Darauf stellt sich jeder Gegner ein und lauert auf Fehlpässe. Die Konsequenz waren entsprechend defensiv eingestellte Gegner, die ihre Tor gegen uns über Konter und vor allem durch Standardsituationen erzielten. Oft waren diese Standards notwendig gewordenen Fouls geschuldet um entweder Fehler im Aufbauspiel oder aus verlorenen bzw. nicht angenommenen Zweikämpfen resultierten.

Fink, der wie seine Vorgänger Jol, Labbadia, Veh und Oenning auf einen kreativen Mittelfeldstrategen verzichten musste, war nicht in der Lage ein erfolgversprechendes System für das vorhandene Personal zu finden. Auch er konnte mit dem gegebenen Spielermaterial diesen Missstand nicht kompensieren. Ein Rafael van der Vaart war in 74 Bundesligaspielen an 48 Toren beteiligt (29 Tore, 19 Assists) insgesamt absolvierte er 113 Spiele und war an 80 Tore beteiligt (48 Tore, 32 Assists). Das so ein Spieler dem HSV fehlt war nicht erst bei Fink zu merken, aber die Ratlosigkeit der Spieler auf dem Platz nahm meines Erachtens stetig zu. Der Ball wurde ideenlos hin und her gepasst, selten erfolgversprechend in die Offensive gespielt. Ein Manko, dass durch Rincon und in der Rückrunde durch Jarolim eher irgendwie denn spielerisch aufgefangen werden sollte. Das Vorhaben misslang. Rincon ist ein Zerstörer, dem leider keine spielgestalterischen Mittel zur Verfügung stehen und Jarolim spielt eher den Sicherheitspass, was in manchen Situationen und Spielen, speziell wenn man einen Vorsprung über die Zeit bringen will hilfreich ist. Nur wir waren selten genug in der abgelaufenen Saison in Führung gegangen. Nicht nur, aber auch durch die vielen Quer – und Rückpässe an denen sich außer Jaroslav Drobny und Sven Neuhaus alle eingesetzten Spieler beteiligten wurde unser Spiel eben noch langsamer, durchschaubarer und unansehnlicher, als in den Vorjahren.

Hatte ich vor der Saison gehofft, dass die „faulen Früchte“ gleich mit aussortiert worden waren, so entpuppte sich meine Hoffnung während der Saison als unbegründet und als Irrtum. Einigen wurden die Verträge nicht verlängert, andere wurden verkauft und die dritte Partie Spieler wollte ganz einfach nur noch weg. Gewünscht habe ich mir vor einem Jahr, dass der Schnitt noch größer ausfällt. Dann allerdings, muss ich heute wohl eingestehen, wäre ein Abstieg wohl kaum vermeidbar gewesen. So geht das umgestalten des Kaders in diesem Jahr in seine zweite und bestenfalls vorletzte Phase. Mit Petric, dem in dieser Spielzeit fast nichts gelang und Jarolim, der trotz aller ihm anzukreidenden Defizite der beste Feldspieler des HSV war gehen zwei Akteure die in den v ergangenen vier bzw. neun Jahren einiges für den HSV geleistet haben. Allerdings mit einer anderen Spielauffassung der vorherigen Trainer. Fink will ein schnelles und direktes Spiel nach vorne aus einer sicheren Defensive. Das schnelle Spiel von Thorsten Fink beginnt bereits beim Torhüter, der in der modernen Spielweise schon einen wesentlichen Part der Spieleröffnung darstellt. Kann er schnell auf freistehende oder besser sich freilaufende Mitspieler abwerfen oder abschlagen, so entwickelt sich ein völlig anderes Spiel als wir es in dieser Saison von unserem HSV gesehen haben. Der BVB hat uns zweimal gezeigt wie es geht. Leider viel zu viele andere Mitbewerber der Liga auch.

Neben dem viel zu langsamen und umständlichen Spielaufbau war das größte Problem der Mannschaft, dass sie es nicht fertigbrachte mal zwei Spiele nacheinander eine konstante Leistung abzurufen. Spielte die Mannschaft ein ordentliches Spiel so folgte mit absoluter Zuverlässigkeit eine miserable Darbietung. Folgte auf das 1 : 5 daheim gegen den BVB zwar ein Auswärtssieg bei Hertha BSC mit schwacher Leistung so ging man couragiert und bissig in die Partie gegen die Bayern. Es folgte ein unansehnlicher 1 : 0 Sieg in Köln. Nun hätte man ja der Meinung sein können, dass die sieben Punkte aus drei Spielen etwas Selbstbewusstsein für die HSV – Profis bedeuten würden. Es kam anders, es kam die extrem kalte Dusche im Nordderby gegen Bremen: 1 : 3. In Gladbach ein gut herausgespieltes 1 : 1, anschließend 0 : 4 gegen Stuttgart. Für mich stimmt da die Einstellung der Profis nicht ansatzweise. Sie ist auch nicht mit einem oder zwei Spielern zu erklären. In den vergangenen Jahren haben wir des Öfteren erlebt, dass einzelne Spiele mangels Einstellung verloren wurden. In der letzten Saison stimmte die Berufsauffassung bestenfalls in jedem zweiten bis dritten Spiel. Wie auch immer dieses Phänomen letztlich erklärt werden kann, ein solches Verhalten und Auftreten des Kaders kann sich keine Bundesligamannschaft leisten. Es grenzt nicht nur an Arbeitsverweigerung, es ist Arbeitsverweigerung. Ich hoffe, dass alle Beteiligten aus dieser Saison ihre Lehren ziehen bzw. gezogen haben. Wer nicht mitziehen will gehört ohne Ansehen der Person auf die Tribüne und dort aus verkauft. Ich bin überzeugt davon, dass die Spielzeit 2011/2012 einen besseren Verlauf für uns genommen hätte, hätte die Mannschaft die Bereitschaft zur Leistungserbringung in jedem Spiel gezeigt. Das wäre ihre Pflicht gewesen.

Nun zur Einzelkritik:

Jaroslav Drobny war zu Beginn der Serie nicht gerade eine Bank und etliche Fans wollten Tom Mickel im Tor sehen, aber Drobny arbeitete hart an sich und wurde schließlich ein sicherer Rückhalt für die Mannschaft und hat so manche Kastanie aus dem Feuer geholt. Dennoch: sein Manko ist die schnelle Spieleröffnung und der oft beim Gegner landende Abschlag. Arnesen kann sich ihn gut als Nr. 2 nach dem feststehenden Transfer von Rene Adler zum HSV vorstellen. Verdient hätte er sich ganz sicher, aber für einen tschechischen Nationaltorwart kann dies natürlich keine Perspektive sein. Schaut man auf die Finanzen des HSV, angeblich ja drei rostige Knöpfe, ist ein Reservetorwart mit einem vermuteten Jahressalär von 1,7 Millionen € wohl eine Kleinigkeit zu teuer. Dem Aufsichtsrat jedoch nicht, der hat es ohne Verkauf von Drobny genehmigt. Was lässt dass nun für einen Rückschluss auf die Finanzen zu?

Adler wird das HSV – Spiel sicherlich beschleunigen. Ich habe, da nur die Befürchtung, dass er die Bälle noch schneller zurückbekommt. Warten wir ab, dass betrifft die nächste, die fünfzigste Saison. Die Viererabwehrkette wurde in der ganzen Saison immer wieder verändert. Zum einen weil Verletzungen und Sperren (Rajkovic) dies erforderlich machten zum anderen weil desaströse Leistungen dies notwendig werden ließ. Alle Verteidiger haben ihre Fehler gemacht, einige haben sich damit aus der Mannschaft gespielt. Umso erfreulicher, dass es in der Rückrunde in der Innenverteidigung mit Heiko Westermann und (16 Einsätze) und Michael Mancienne (vom 26. bis einschließlich 33. Spieltag) wenigstens in der Innenverteidigung eine gewisse Konstanz herrschte. Aogo auf der linken defensiven Außenbahn brachte es auf 30 Einsätze während es Dennis Diekmeier auf 24 Einsätze kam. Beiden fehlt ein Back up, dass in der Lage ist den Beiden Druck zu machen. Für Diekmeier könnte dieser Konkurrent in der neuen Saison durchaus Jeffrey Bruma heißen. Dieser ist auf 20 Spiele gekommen und überzeugte Arnesen insbesondere auf der rechten Außenverteidigerposition. Das Bruma nicht wirklich überzeugen konnte lag an seinen zum Teil einfachen Fehlern und schlägt sich in der Nicht-Berücksichtigung für den EM – Kader der Niederlande aus. Wir haben den Vorteil, dass er nach langem Urlaub ausgeruht und unverletzt zum HSV zurückkehren wird. Theoretisch besteht noch die Möglichkeit, dass Chelsea von seinem Rückholrecht Gebrauch macht, allerdings erscheint dies eher unwahrscheinlich. Auch Slobodan Rajkovic kann von den Londonern zurückgekauft werden. Wohl ziemlich sicher nur Theorie.

Über die Saison gesehen waren Thomas Rincon und David Jarolim (Rückrunde) die konstanteste Doppelsechs unseres HSV. Tesche, Kacar und Skjelbred waren über die Saison keine wirklichen Alternativen. Alle drei blieben deutlich hinter den Erwartungen zurück. Tesche versagte regelmäßig wenn er auf dem Platz stand und es ist ein offenes Geheimnis, dass er beim HSV keine Zukunft mehr hat. Gojko Kacar verletzte sich im Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg schwer und steht somit wohl nicht zum Verkauf. Per Ciljan Skjelbred muss wohl als Irrtum Arnesens abgehakt und schnellst möglich wieder verkauft werden.

Noch zum Saisonbeginn als großer Hoffnungsträger mit einem Neuanfang von Arnesen gepriesen war Eljero Elia am 31.08. 2011 nach vier Einsätzen für 9 Millionen € an Juventus verkauft und wie es damals hieß mit Erfolgszuschlag. Juventus wurde Meister und Elia bei Juve mit vier Kurzeinsätzen ebenfalls missachtet. Nun will er die Serie A verlassen und einen Neubeginn in England oder Spanien starten. Na, dann . . . .  Wie viele Euro streicht der HSV denn für den Meistertitel Juves ein? Real Madrid zahlt auch 2012 wieder eine Prämie für den Titel an den HSV. Rafael macht´s möglich. Drücken wir den Spaniern die Daumen, dass es mit einer Titelverteidigung 2013 klappt, dann nämlich würde der HSV noch mal eine Million einstreichen. Ach, im Übrigen, solche Konditionen handelte der Vorsitzende Hoffmann 2008 aus.

Unsere Außenbahnen waren trotz des Abgangs von Elia noch immer bestens besetzt. Marcell Jansen, Ivo Ilicevic, Jacopo Sala, Gökhan Töre und Zhi Gin Lam sollten die Geschicke des HSV auf den beiden offensiven Außenbahnen zu gefährlichen Waffen des HSV werden lassen. Auf Jansen (5 Tore) und Töre (6 Assists) trifft dies wenn auch mit Abstrichen zu. Marcell absolvierte 29 Spiele in der Liga für den HSV. Ein Bestwert seit dem er bei uns ist. Der Senkrechtstarter der Hinrunde war aber Gökhan Töre. Der Junge wusste mit seinen Dribblings zu gefallen und auch zu überzeugen. Äußerst bedauerlich seine Trainingsverletzung in der Winterpause, nach der er nicht mehr richtig in Tritt kam. Manchmal zu verspielt, aber einer der wenigen der bereit war die Wege zu gehen, die kaum ein anderer als nötig empfand. Nach seiner Verletzung musste Sala ran. Und schon im dritten Spiel erzielte er ein für den HSV wichtiges Tor. Das 1 : 0 gegen Bayern München. Leider blieb es bei dem einen Treffer, aber er konnte mit seiner im Vergleich zu Töre besseren Defensivarbeit bei Trainer Fink punkten. Allerdings gilt auch er hinter vorgehaltener Hand als Streichkandidat für den Kader 2012/2013. Er soll, so „Matz ab“, als schwer integrierbar gelten. Ivo Ilicevic erwischte bei seiner ersten Einwechslung in Freiburg einen Traumeinstand beim HSV und erzielte im Breisgau den Siegtreffer. Das war es dann auch schon. Er spielte sich viel zu oft fest, wirkte phasenweise eigensinnig und war schließlich als Ergänzungsspieler noch gut bedient.

Zhi Gin Lam spielte nur zweimal in der abgelaufenen Saison, galt aber dennoch als zweite Entdeckung neben Töre. Insbesondere bei seinem Einstand unter Interimscoach Cardoso wusste er zu überzeugen. Der Lohn war der Aufstieg zu den Profis mit entsprechendem Vertrag. Hoffen wir, dass er seinen guten Start in der kommenden Saison bestätigen kann. Nach seiner schweren Verletzung aus einem Testspiel während der Saisonvorbereitung schaffte Tolgay Arslan erst in der Wintervorbereitung wieder den Sprung an die Mannschaft heran. Er erzielte in Mönchengladbach den hochverdienten Ausgleich. Aber, ich glaube, es war im darauf folgenden Spiel gegen Stuttgart vergab er beim Stand von 0 : 0 in der Anfangsphase eine 1000 %ige Chance zum 1 : 0. Danach tauchte er nicht nur in diesem Spiel ab. Er hat zweifelsohne das Potential ein guter Bundesligaspieler zu werden, dafür muss er noch kräftig an sich arbeiten. Wie Marcell Jansen hat auch er noch ein Jahr Vertrag. Beiden hat Arnesen gesagt: verlängern oder jetzt verkaufen. Von beiden kommen Signale, dass sie gewillt sind vorzeitig zu verlängern.

Das größte aller Sorgenkinder ist der Angriff. Keiner der vier nominellen Stürmer konnte ganzjährig überzeugen. Mladen Petric schaffte gerade einmal 7 Tore, von denen auch drei Elfmeter waren. Leider neigte Petric dazu sich im Verhältnis z. B. zu Heung Min Son wenig zu bewegen. Da er aber lange Zeit gesetzt war, dies gleichbedeutend mit Bewegungsarmut im Sturm. So war beständig zugestellt von den gegnerischen Verteidigern und keine wirkliche Hilfe beim Unterfangen Torgefährlichkeit auszustrahlen. Er war einer der effektivsten Stürmer des HSV in den letzten Jahren, jedoch konnte er dies in der abgelaufenen Spielzeit nicht mehr unter Beweis stellen. Folgerichtig wurde sein Vertrag nicht verlängert. Paulo Guerrero gilt als der vielleicht beste Fußballer in den Reihen des HSV. Ganz sicher ist er leider der unberechenbarste. Von ihm bleiben in dieser Saison ganze sechs Tore und ein höchst überflüssiges Frustfoul in Erinnerung. Arnesen sagt zwar, dass Guerrero nicht verkäuflich sei, aber bei einem entsprechenden Angebot sei man bereit über jeden Spieler zu reden. Markus Berg erst Verletzungspech dann die Fortsetzung dessen wie wir ihn schon kennen. Ein Torjäger mit einem Tor. Kein Wunder also, dass wir insgesamt nur 35 Tore erzielt haben. Nun will ich dieses miserable Ergebnis wahrlich nicht an einem einzigen Stürmer festmachen – alle haben zu wenig Tore erzielt – aber sein Fall ist symptomatisch. Natürlich haben die Stürmer über die Saison gesehen wenig Vorlagen erhalten, aber wenn der Ball schon nicht zu einem kommt, muss sich ihn eben holen. Dieses geschah viel zu selten. Heung Min Son ist wie in der Saison 2010/2011 wieder als Testspieltorschützenkönig in die Saison gestartet und es hatte fast den Anschein als könne er es diesmal in der Liga fortführen. Doch ihn ereilte bald ein sehr lang anhaltendes Formtief aus dem er erst gegen Ende der Saison heraus kam. Durch aus nichts seltenes bei einem so jungen Spieler. Son ist für mich der Spieler, der die entscheidenden Tore zum Klassenerhalt beisteuerte. Zu Hause gegen Hannover 96 stellte er mit seinem Tor zum 1 : 0 den Endstand her und sicherte so drei ganz wichtige Punkte im Endspurt und in Nürnberg sorgte mit seinem Tor für einen weiteren wichtigen Punkt. Endstand 1 : 1.

Was aus Berg und Guerrero wird ist derzeit noch völlig offen. Fest steht seit heute, dass Artjoms Rudnevs bei uns unterschrieben hat. Er gilt als laufstarker Stürmer. Seine ehemaligen Trainer sagen über ihn, dass er sich alles hart erarbeitet hat. Klingt für mich richtig gut.

Romeo Castelen spielte leider auch in dieser Saison keine Rolle und wurde beim letzten Heimspiel verabschiedet. Bei den Profis wurde er noch nicht einmal mehr verabschiedet: Mickael Tavares. Sein Vertrag läuft am 30.06.2012 aus. Ohne Verlängerung.

Bleiben noch die Amateure mit Lizenzspielervertrag. Muhamed Besic hat sich im Laufe der Saison durch wiederholte Undiszipliniertheiten selbst aus dem Kader herausgebracht. Er steht in Verbindung mit Dynamo Dresden. Miroslav Stepanek war in der Vergangenheit mehrmalig schwerverletzt und konnte noch nicht seine Qualitäten im Profikader nachweisen. Ob sein auslaufender Vertrag verlängert wird ist gegenwärtig offen. Janek Sternbergs Vertrag läuft noch ein Jahr. Zukunft offen. Das gleiche gilt für Kevin Ingreso und Daniel Nagy.

Auf eine bessere Jubiläumssaison 2012/2013!

125 Jahre HSV! 50 Jahre Bundesligazugehörigkeit!

Nur der HSV!

Der HSV wird verplant

In einem Morgenpost – Interview sagte unser Trainer Michael Oenning: „Die Kaderplanung nimmt Fahrt auf. Jetzt müssen wir Fakten schaffen. Wir wollen die Dinge, die wir selbst in der Hand haben, regeln. Wir werden sehr, sehr schnell sehen, mit wem die Reise weitergeht und mit wem nicht.“

Aber was passiert wirklich? Es entsteht langsam aber sicher der Eindruck, dass der HSV das Gesetz des Handelns nicht in Händen hält. Es sind allem Anschein nach die Spieler, die die Entscheidungen treffen. Eine der Letzten mir bekannten Entscheidung des HSV datiert auf Anfang Januar 2011. Da wurde mit Dennis Aogo verlängert. Und zur Erinnerung damals war noch Bernd Hoffmann Klubchef. Seit dem – anfänglich auch noch unter Bernd Hoffmann – trafen und treffen die Spieler die relevanten Entscheidungen.

Nach Aogos Verlängerung die Arie um den Wechsel von Ruud van Nistelrooy und seinem Wunsch wieder zu Real zurückkehren zu dürfen. Dem wurde bekanntlich nicht stattgegeben seitens der Vereinsleitung. Was sich im Nachhinein als Fehler erweist. Wahrscheinlich ist, dass der wohl auch diese Saison mit Gewinn abgeschlossen hätte, wäre der Deal zustande gekommen. Auch so fällt das Minus laut dem Interimschef Carl Edgar Jarchow moderat aus. Dass zur kommenden Saison gespart werden müsse verkündete schon Hoffmann, als er noch der Strippenzieher war.

Nach dem gescheiterten Wechsel von Nistelrooy nach Madrid traf dieser Ende Januar die Entscheidung, dass zum Saisonende in Hamburg Schluss ist. Dieses hat er bis heute ausreichend oft medienwirksam bestätigt. Angesichts seiner Gesamtleistung für den HSV füge ich hinzu: Und das ist auch gut so.

Danach (im März) wurde mit Collin Benjamin gesprochen und ihm ein Angebot unterbrietet, dass er nicht akzeptierte. Anschließend verkündeten Jarchow und Frank Rost, dass man sich trennen würde. Im Anschluss sickerte durch, dass Frank Rost diese Entscheidung schon zu Saisonbeginn für sich getroffen habe.

Wenige Tage später erklärte Piotr Trochowski, dass er seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern werde, sondern zum FC Sevilla wechseln werde. Danach war es einige Tage relativ ruhig. Oenning befeuerte die Hoffnung auf ein großes Talent (Ilkay Gündogan) damit, dass er ja sein Entdecker sei, in guten Kontakt und sich Ilkay noch nicht entschieden habe. Das tat dieser jüngst und leider behielten Pessimisten unter uns recht. Gündogan entschied sich für den BVB.

Als sei diese Entwicklung noch nicht deutlich genug sagte gestern auch Tunay Torun die angebotene Vertragsverlängerung ab und wechselt zu Hertha BSC Berlin. Bis heute Morgen ist dies die vorerst letzte bekannte Personalie. Wieder hat der Spieler entschieden. Und wieder muss der HSV tatenlos zu schauen. Wir alle sind sehr gespannt darauf zu lesen oder zu hören welcher Spieler welche Entscheidung trifft.  Da unser Trainer angekündigt hat in den letzten drei Saisonspielen noch ein Mal ganz genau zu schauen zeichnet sich für mich ganz klar ab, dass wir auch weiterhin eine passive Vereinsführung erleben werden. Mindestens bis zur Auswertung des letzten Heimspiels gegen Borussia Mönchengladbach.

Dies bedeutet, dass vor dem 15.05.2011 keine weiteren Entscheidungen vom HSV zu erwarten sind. Während dessen schaffen die Konkurrenten aus der Bundesliga Fakten und holen sich ihre Wunschspieler. Das sind in der Regel hoffnungsvolle junge Spieler mit großen Potential und Talent. Junge Spieler die hungrig auf Erfolge sind. Spieler die unser HSV dringender denn je bräuchte.

Stattdessen bekundet Herr Jarchow, dass er ein realistischer Optimist sei und er in fünf Jahren mit dem HSV einen Titel (wenigstens den DFB-Pokal) gewinnen möchte und irgendwann ein Mal dauerhaft um die Champions League Plätze in der Bundesliga mitspielen möchte.

So klingt jemand, der es nicht schaffen wird den HSV in eine Aufbrauch- in eine jetzt geht´s los –Stimmung mit zu reißen. Ganz sicher klingt so jemand, wie einer dem die Entscheidungen aus der Hand genommen werden, nicht zuletzt weil keine Gegenwehr zu erwarten ist. Wenn denn die Zustandsbeschreibung während des Kündigungsprozesses von Hoffmann/Krauss je richtig gewesen ist, dass sie eine lame duck sind, was erleben wir dann gegenwärtig für eine HSV Führung. Eine Führung die sich den Wünschen einer Minderheit im Verein beugt (Spielabsagen), die a la Don Quixote De La Mancha zwar nicht gegen Windmühlen kämpft, aber partout nicht anerkennen will, dass der HSV eine bestens eingeführte Marke ist (war?). Gegenwärtig wird von einer Rekordzahl von gekündigten Logen und Business-Seats berichtet. Die neue Führung schafft schon nach wenigen Wochen große Alarmzeichen. Wer im Profi-Fußball nicht anerkennt, dass es ohne Kommerz nicht geht, riskiert seine 1. Mannschaft dem Verfall preiszugeben.

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